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Reizendes Vergnügen bringt 850 Euro für kranke Kinder

Einen urgemütlichen Sonntag erlebten die 79 reizenden Teilnehmer des Benefiz-Skat-Turniers anlässlich des 40. Jubiläums des Ersten Skatclubs Coburg im Schützenhaus Creidlitz. Vereinsvorsitzender Norbe...
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Einen urgemütlichen Sonntag erlebten die 79 reizenden Teilnehmer des Benefiz-Skat-Turniers anlässlich des 40. Jubiläums des Ersten Skatclubs Coburg im Schützenhaus Creidlitz. Vereinsvorsitzender Norbert Schmied konnte renommierte Spieler aus allen drei fränkischen Regierungsbezirken sowie aus Hessen und Thüringen zum Benefiz-Skat zugunsten der Stiftung für krebskranke Kinder Coburg begrüßen. Die weiteste Anreise hatte Olaf Rychel mit etwa 350 Kilometern aus Bad Wörishofen.

Etwas ernüchternd wirkte allerdings die bittere Tatsache, dass lediglich 13 Spieler der eigenen Verbandsgruppe in der Vestestadt Präsenz zeigten. Dennoch: Das Teilnehmerfeld hatte es nicht nur quantitativ in sich. Auch große Namen zierten die Spiellisten. So zeigte unter anderem der mehrfache Thüringer Meister Ulrich Jahn vom Skatverein Christinas Wenzel Kleinschmalkalden Flagge. Völlig verlassen von jeglichem Kartenglück in der ersten von drei Serien musste sich das erfolgsverwöhnte Skat-Genie mit dem 6. Platz begnügen. Dafür triumphierte ein anderer Thüringer: Erich Gratz von den Friedbergknappen Suhl/Schleusingen. Mit 4002 Punkten aus drei Serien à 48 Spielen überwand er als einziger Akteur die 4000er Marke.

Für Furore sorgte indes auch Lokalmatador Martin Stadler, der sich mit 3843 Punkten zur großen Freude seiner Coburger Vereinskollegen den 2. Platz sicherte. Während Gerold Gessner (Skatfreunde Bad Neustadt/3771 Punkte) den 3. Platz ergatterte, rundeten Matthias Schreiner als Vierter (3742) und Elisabeth Weber als Achte (3610) das hervorragende Abschneiden der Coburger ab. Auch im Tandem-Wettbewerb triumphierten mit Lars Thiem und Markus Müller Skatfreunde von den Friedbergknappen Suhl/Schleusingen. Das Thüringer Duo verwies mit 6996 Punkten das Coburger Starter-Paar Matthias Schreiner/Norbert Schmied (6845 Punkte) auf den 2. Platz.

Organisationschef Thomas Flurschütz hatte neben einem reibungslos und wohltuend fair verlaufenden Turnier bei Werbepartnern hochwertige Sachpreise wie Reisegutscheine, Eintrittskarten usw. organisiert. Der Schirmherr MdL Martin Mittag, übrigens passionierter Schafskopf-Spieler, richtete warme Worte an die Skatriege. Wohlwollend zur Kenntnis nahmen die Mitglieder des Skatclubs Coburg, dass Uli Rönz (Präsident des Bayerischen Skatverbandes), Jürgen Kowalski (Präsident des Oberfränkischen Skatverbandes) und Hannelore Haase (Vizepräsidentin des Oberfränkischen Skatverbandes) zum Jubiläum höchst persönlich gratulierten.

Einziger Wermutstropfen: Von Nachwuchsspielern fehlte jegliche Spur. Lang anhaltenden Applaus gab es, als Vereinsvorsitzender Norbert Schmied bekanntgab, dass 850 Euro Reinerlös, resultierend aus Abreizgeldern und Spenden der Skatspieler, an die Stiftung für krebskranke Kinder Coburg überreicht werden. Vorsitzender Uwe Rendigs und Coburgs Dritter Bürgermeister Thomas Nowak von der Stiftung bedankten sich im Namen der Kinder, die von der Stiftung unterstützt werden. Gleichzeitig überreichten sie dem Verein eine Dank-Urkunde. jp

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