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Kronach
Frankenwaldklinik

Regierung stellt Förderung für Geburtshilfe in Aussicht

Die bayerische Landesregierung möchte Geburtshilfestationen in ländlichen Regionen stärken. Am Dienstag beschloss das Kabinett daher, ein entsprechendes För...
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Die bayerische Landesregierung möchte Geburtshilfestationen in ländlichen Regionen stärken. Am Dienstag beschloss das Kabinett daher, ein entsprechendes Förderprogramm auf den Weg zu bringen. Ein potenzieller Förderkandidat sei dabei die Station der Helios-Frankenwaldklinik, erklärt CSU-Landtagsabgeordneter Jürgen Baumgärtner. "Kinder sind unsere Zukunft, und die ländlichen Räume in Bayern brauchen wohnortnahe Geburtshilfestationen, um eine Heimat mit Zukunft zu sein", so Baumgärtner. Deswegen habe er sich für ein Förderprogramm zum Erhalt von kleinen Stationen auf dem Land, in denen vergleichsweise wenige Geburten im Jahr stattfinden, eingesetzt.


Auf zwei Säulen

Das geplante Förderprogramm "Zukunftsprogramm Geburtshilfe" soll bereits im kommenden Jahr starten und beinhaltet die Förderung der Geburtshilfe in zwei Säulen. Im Rahmen der ersten Fördersäule ist vorgesehen, Kommunen dabei zu unterstützen, die Hebammenhilfe sicherzustellen. Hierfür sollen Landkreise und kreisfreie Städte für jedes neu geborene Kind eine Pauschalförderung erhalten.
Die zweite Fördersäule betrifft die Finanzierung von Geburtshilfestationen in ländlichen Regionen, die wegen zu geringer Fallzahlen nicht kostendeckend wirtschaften können, aber Hauptversorger in der Region sind.
Mit den geplanten Förderungen sollen die Kommunen unter bestimmten Voraussetzungen bei der Finanzierung dieser defizitären Geburtshilfestationen unterstützt werden. Es ist vorgesehen, dass die Landkreise und die kreisfreien Städte einen staatlichen Zuschuss erhalten können, wenn die Kommune das Defizit der Geburtshilfestation vor Ort ausgleicht.


"Das wird erst die Zukunft zeigen"

Die Frankenwaldklinik reagiert auf die Ankündigung der Landesregierung zunächst zurückhaltend. "Wir kennen die angesprochenen Zuschüsse noch nicht und werden uns dann im Detail damit befassen", teilt Pressesprecherin Claudia Holland-Jopp mit. Daher könne sich die Klinik auch nicht zu einer Verwendung und zu einem möglichen künftigen Effekt auf die Geburtshilfe äußern. "Das wird erst die Zukunft zeigen", so Holland-Jopp. Unabhängig davon werde bereits jetzt versucht, sich in diesem Bereich stetig weiterzuentwickeln. red

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