Bad Kissingen
Zuschuss

Regierung fördert Beratungsstellen

Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Unterfranken zur Förderung von Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen in freier Trägerschaft Ausgabemittel in Höhe von 61...
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Die Regierung von Unterfranken hat im Jahr 2018 im Regierungsbezirk Unterfranken zur Förderung von Erziehungs-, Jugend- und Familienberatungsstellen in freier Trägerschaft Ausgabemittel in Höhe von 618 370 Euro und in kommunaler Trägerschaft in Höhe von 229 224 Euro, insgesamt somit in Höhe von 847 594 Euro bewilligt.

Zuwendungsempfänger in freier Trägerschaft sind der Caritasverband für den Landkreis Aschaffenburg e.V. mit 79 507 Euro; der Caritasverband für die Stadt Aschaffenburg e.V. (45 400 €); der Caritasverband für den Landkreis Rhön-Grabfeld e.V. (44 919 €); der Caritasverband für den Landkreis Bad Kissingen e.V. (44 786 €); der Caritasverband für den Landkreis Miltenberg e.V. (58 346 €); der Caritasverband für den Landkreis Haßberge e.V. (48 258 €); das Diakonisches Werk Kitzingen e.V. (79 317 €); das Diakonisches Werk Würzburg e.V. (85 100 €); die Aktionsgemeinschaft Sozialisation e.V., Würzburg 14 397 €; der Sozialdienst katholischer Frauen e.V., Würzburg 118 340 €.

Zuwendungsempfänger in kommunaler Trägerschaft sind die Stadt Schweinfurt mit 95 555 Euro, der Landkreis Main-Spessart mit 81 554 Euro und die Stadt Würzburg 52 115 €.

Zweck der Förderung

Der Freistaat Bayern unterstützt mit diesem Förderprogramm die Landkreise und kreisfreien Städte, die im Zusammenwirken mit den freien Trägern der Jugendhilfe Beratungsstellen für Eltern, Kinder, Jugendliche und Familien in ausreichendem und bedarfsgerechtem Umfang vor-halten. Die Mittel stammen aus dem vom Bayerischen Landtag beschlossenen Haushalt des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales.

Die Erziehungsberatungsstellen sind Teil der örtlichen psychosozialen Grundversorgung und der Krisenhilfe für junge Menschen und Familien. Die Ratsuchenden sollen bei der Wahrnehmung von Erziehungsaufgaben und beim (Wieder-)Aufbau von Sozialisations- und Erziehungsbedingungen unterstützt werden.

Die Beratungsstellen fördern unter anderem die Verbesserung der Entwicklung und sozialen Integration von jungen Menschen auch mit besonderen Schwierigkeiten oder belastenden Erlebnissen, wie seelischer, körperlicher sowie sexueller Gewalt. Sie übernehmen die kurzfristige Krisenintervention, z.B. bei Beziehungskonflikten, und machen Info-Veranstaltungen sowie Öffentlichkeitsarbeit.

Die Beratungsstellen wirken auch als präventive Multiplikatorenarbeit, insbesondere bei der Zusammenarbeit mit Kindertageseinrichtungen, Schulen, Familienbildungsstätten, Frühförderstellen, Familiengerichten und Selbsthilfegruppen und kooperieren mit relevanten Fachrichtungen (z.B. Ärzte, Kinder- und Jugendpsychiater und Psychotherapeuten). ruf

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