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Harsdorf

Regenwasserkanal kommt teuer

Die Gemeinde Harsdorf hat Handlungsbedarf. Die Arbeiten im Tulpenweg sollen noch in diesem Jahr beginnen.
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Im Tulpenweg wird der Regenwasserkanal noch in diesem Jahr auf einer Länge von 250 Metern erneuert. Die Gemeinde Harsdorf muss hier mit Kosten von rund 230 000 Euro rechnen.  Foto: Werner Reißaus
Im Tulpenweg wird der Regenwasserkanal noch in diesem Jahr auf einer Länge von 250 Metern erneuert. Die Gemeinde Harsdorf muss hier mit Kosten von rund 230 000 Euro rechnen. Foto: Werner Reißaus

Die Sanierung des Kanals im Tulpenweg wird noch in diesem Haushaltsjahr verwirklicht. Wie Erich Hahn vom Büro IBP in Kulmbach dem Gemeinderat in der jüngsten Sitzung aufzeigte, wird im Tulpenweg und in der Blumenstraße der Regenwasserkanal auf einer Länge von 250 Metern erneuert und an den Kontrollschacht am Rosenweg angeschlossen. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 230 000 Euro brutto.

Bürgermeister Günther Hübner ließ den Gemeinderat wissen, dass durch den Verkauf der Grundstücke in der Blumenstraße jetzt Handlungsbedarf besteht. Die Ausschreibung der Tiefbauarbeiten soll umgehend erfolgen.

In einer Privatinitiative ist in der Harsdorfer Mälzergasse eine Kapelle geplant, die den Namen Ambrosius-Kapelle tragen wird. Der Gemeinderat erteilte dafür sein gemeindliches Einvernehmen.

Zur beantragten Errichtung einer offenen Garage mit Lagerraum hatte das Gremium bereits in der März-Sitzung seine Zustimmung gegeben, doch es galt noch die Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplanes zu konkretisieren. So wird die Baugrenze um 23 Quadratmeter überschritten, anstatt eines Satteldaches wird ein Flachdach errichtet, und entgegen der vorgeschriebenen Dachneigung von 38 bis 50 Grad erfolgt jetzt eine Dachneigung von acht Grad.

Kenntnis nahm das Gremium auch vom ersten Bauantrag im Baugebiet Zettmeisel, der im Rahmen einer Freistellung durch die Verwaltung genehmigt worden war.

Die noch erforderliche Einzäunung des Regenrückhaltebeckens an der Gemeindeverbindungsstraße von Zettmeisel nach Altenreuth wird im Rahmen der Arbeiten für den Stauraumschacht als Nachtrag durch die Firma Rädlinger aus Selbitz/Cham zum Angebotspreis von 19 069 Euro erfolgen. Bürgermeister Hübner gab in diesem Zusammenhang bekannt, dass auf den Ausgleichsflächen Heudrusch ausgebracht werden soll. Hier werde noch ein Kostenangebot eingeholt.