Pegnitz
Verkehrsunfälle

Regenschauer mit Folgen

Am Samstagnachmittag haben drei kurze Regenschauer zu drei sogenannten Alleinunfällen geführt, bei denen die Autofahrer ihre Fahrweise nicht rechtzeitig an den veränderten Straßenzustand angepasst hat...
Artikel drucken Artikel einbetten

Am Samstagnachmittag haben drei kurze Regenschauer zu drei sogenannten Alleinunfällen geführt, bei denen die Autofahrer ihre Fahrweise nicht rechtzeitig an den veränderten Straßenzustand angepasst hatten.

7000 Euro Sachschaden hat ein 25-Jähriger aus der Nähe von Worms verursacht, als er kurz nach Mittag seinen Mercedes auf Höhe der Anschlussstelle Hormersdorf aufgrund Aquaplaning in die Betonleitwand setzte.

Gegen 15 Uhr ereilte einen 47-Jährigen aus München mit seiner Familie das gleiche Schicksal auf dem Nachhauseweg. Zwischen Baustellenende und Rastanlage Pegnitz verlor er auf der nassen Fahrbahn die Gewalt über seinen Audi, krachte zunächst in die Betonleitwand und schleuderte dann quer über die Fahrbahn gegen die rechte Schutzplanke. Zuletzt blieb er quer auf dem Mittelstreifen liegen und sperrte die komplette Fahrbahn.

Aufgrund auslaufender Betriebsstoffe rückten die Feuerwehr Trockau, das Technische Hilfswerk (THW) Pegnitz und die Autobahnmeisterei an. Sie übernahmen Fahrbahnreinigung und Absicherung. Die Ehefrau und zwei Kinder wurden vorsorglich ins Krankenhaus Pegnitz gebracht. Sie waren jedoch unverletzt. Der Schaden beträgt circa 13 000 Euro. Es bildete sich ein drei Kilometer langer Stau.

Beim nächsten Regenschauer gegen 16.20 Uhr fuhr eine 39-Jährige aus Ismaning auf Höhe der Anschlussstelle Weidensees zu schnell. In der langgezogenen Linkskurve brach aufgrund Aquaplaning das Heck ihres BMW aus. Sie schleuderte über alle drei Fahrstreifen und fuhr frontal in die rechte Schutzplanke. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich das Fahrzeug und prallte dann rücklings gegen die linke Betonleitwand. Das Auto blieb auf dem mittleren Fahrstreifen liegen.

Die Fahrbahn Richtung Süden war kurzzeitig gesperrt. Die Frau verletzte sich leicht und wurde vor Ort vom Roten Kreuz (BRK) versorgt. Das THW Pegnitz sicherte die Unfallstelle bis zum Eintreffen der Polizei und half dabei, den schwer beschädigten BMW auf den Standstreifen zu schieben. Der Sachschaden beläuft sich auf mindesten 2000 Euro. pol

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren