Herzogenaurach
Auszeichnung

"Realschul-Oscar" geht nach Herzogenaurach

Kleine "Oscar"-Feier in der Wilhelm-Löhe-Schule in Nürnberg: An Mittelfrankens Realschulen heben sich immer wieder Schüler mit beeindruckenden Leistungen in den verschiedensten Disziplinen hervor. Daf...
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Ministerialbeauftragter Michael Schmidt, Ministerialrat Konrad Huber, Preisträger Mario Mirschberger, Konrektor Markus Ott und Klassenleiter Joachim Köhler (v. l.) bei der Preisübergabe Foto: privat
Ministerialbeauftragter Michael Schmidt, Ministerialrat Konrad Huber, Preisträger Mario Mirschberger, Konrektor Markus Ott und Klassenleiter Joachim Köhler (v. l.) bei der Preisübergabe Foto: privat

Kleine "Oscar"-Feier in der Wilhelm-Löhe-Schule in Nürnberg: An Mittelfrankens Realschulen heben sich immer wieder Schüler mit beeindruckenden Leistungen in den verschiedensten Disziplinen hervor. Dafür werden sie einmal pro Jahr mit dem "Mittelfränkischen Realschulpreis" belohnt. Die Preisträger, die nicht nur für ihre schulischen Leistungen, sondern auch für ihr besonderes Engagement im musischen, künstlerischen, sportlichen oder sozialen Bereich ausgezeichnet wurden, konnten sich neben einer Urkunde und wertvollen Sachpreisen auch über eine kleine goldene Statue in Form eines Oscars freuen.

Ein "Oscar", der in diesem Jahr zum 16. Mal überreicht wurde, ging an einen Schüler der Realschule Herzogenaurach. Mario Mirschberger hatte bei der Auswahl die Jury mit seiner bemerkenswerten Leistung in der Abschlussprüfung (Notenschnitt 1,08), aber auch mit seinem ansonsten vorbildlichen Engagement überzeugt. Gemeinhin stellt man sich wohl unter einem Muster-Realschüler so einen wie Mario vor: fleißig, motiviert, stets gut gelaunt, als Pausenscout tätig und Mitwirkender in der Arbeitsgruppe Geschichte, die für das Stadtmuseum eine Ausstellung zum Jubiläum der bayerischen Verfassung erstellte. Mit seiner handwerklichen Begabung hatte Mario zuletzt auch maßgeblich zur Schulhausgestaltung beigetragen, deshalb ist er auch mit seiner Ausbildung zum Mechatroniker zufrieden und fühlt sich dort gut aufgehoben.

"Der Realschule Herzogenaurach ging mit Mario ein hervorragender Schüler verloren. Wie aber die regelmäßigen Auszeichnungen Herzogenauracher Realschüler mit dem begehrten Preis zeigen, kommen glücklicherweise immer wieder ausgezeichnete Schüler nach, die als Vorbilder wirken können", erklärte dazu Konrektor Markus Ott.

Bei der Verleihung des "Realschul-Oscars" erfuhr Marios Einsatz für sich und die Schule noch einmal einen Nachhall. Er zählt zu den insgesamt knapp 30 Schülern mittelfränkischer Realschulen, die für ihre besonderen Verdienste ausgezeichnet wurden. sae

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