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Herzogenaurach
Arbeitsgemeinschaft

Realschüler packen an, um die Welt ein bisschen besser zu machen

Die Realschule Herzogenaurach hat eine neue Arbeitsgemeinschaft (AG) mit dem Namen "We care" gegründet. Wie Lehrer Markus Bedruna erläuterte, sei das soziale Engagement sehr wichtig. Daher haben Schül...
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Die Herzogenauracher Schülerinnen waren im Tierheim in Oberndorf begeistert bei der Sache. Foto: Realschule
Die Herzogenauracher Schülerinnen waren im Tierheim in Oberndorf begeistert bei der Sache. Foto: Realschule

Die Realschule Herzogenaurach hat eine neue Arbeitsgemeinschaft (AG) mit dem Namen "We care" gegründet. Wie Lehrer Markus Bedruna erläuterte, sei das soziale Engagement sehr wichtig. Daher haben Schüler bereits in vielen AGs die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren, wie zum Beispiel als Schülerlotse und dergleichen.

"We care" möchte mit verschiedenen Aktionen in unterschiedlichen Bereichen der Gesellschaft und der Umwelt zeigen, dass die Generation Smartphone anpackt, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Rund 20 Schüler setzen sich in diesem Jahr dafür ein.

Da viele Jugendliche von Haus aus ein Herz für Tiere haben, lag es nahe, die erste Kampagne Tieren zu widmen. Gemeinsam wurde überlegt, welchen Tieren man helfen könnte und wie. Schnell wurde das Tierheim in Oberndorf, das einige Schüler bereits kannten, als Partner für dieses Vorhaben auserkoren. Tierfutterspenden und wirkliches Handanlegen bei der Pflege der Tiere sollte der Beitrag der AG sein.

Mit Plakaten wurde auf die Futterspendenaktion aufmerksam gemacht, um diese in verschiedenen Pausen entgegenzunehmen. Aus kapazitätstechnischen Gründen konnte nur eine kleine Delegation der AG das Tierheim besuchen. Dort wurden sie von Melanie Pavelka herzlich begrüßt, die dankend das mitgebrachte Futter entgegennahm.

Schweißtreibende Arbeit

Ein kurzer Rundgang ermöglichte einen ersten Einblick in die wichtige Arbeit des Tierheims. Liebevoll kümmert man sich dort um gesunde und kranke Tiere und hilft so auf verantwortungsvolle Art und Weise in Not geratenen Tieren. Aufgeteilt in Gruppen machten sich die Jugendlichen danach ans Werk. Es wurden Ställe ausgemistet, der Hof gekehrt und beim Verladen geholfen. So mancher kam beim Umgang mit Spaten und Rechen ins Schwitzen, aber alle hatten viel Spaß und man konnte die Freude und Begeisterung in den Gesichtern der Schülerinnen sehen. Zum Ende hin gingen die Kinder, erneut in Gruppen eingeteilt, mit jeweils einem Hund Gassi, was alle Herzen noch einmal höherschlagen ließ. Nur ungern nahm man Abschied und noch auf dem Weg zu den Autos kam die Frage: "Können wir das noch einmal machen?"

Im Tierheim in Oberndorf sind ehrenamtliche Helfer immer gerne gesehen, und Tieren kann auch ein neues Zuhause gegeben werden. Wenn jemand keine Zeit und keinen Platz für ein Tier hat, dann freut sich das Tierheim natürlich auch über eine Spende. Informationen hierzu finden sich auf der Homepage www. tierschutz-hoechstadt.de.

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