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Bamberger bei DSDS: Warum Flavio sogar froh über sein Ausscheiden ist

Der Bamberger Flavio Martins ist bei "Deutschland sucht den Superstar" rausgeflogen. Hier erzählt er, warum er sogar froh über sein Ausscheiden ist.
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Gil Kevin Santos Carvalho (von links), Marcel Kaiser, Flavio Martins und Joshua Tappe performen beim Recall in Sölden ihren Gruppensong "Hoch" bei der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar". Foto: TVNow
Gil Kevin Santos Carvalho (von links), Marcel Kaiser, Flavio Martins und Joshua Tappe performen beim Recall in Sölden ihren Gruppensong "Hoch" bei der Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar". Foto: TVNow

126 Kandidaten hatten es in die zweite Runde von "Deutschland sucht den Superstar" geschafft. Vergangenes Wochenende sangen sie auf über 3000 Metern Höhe - und wurden auf ein Fünftel dezimiert. Auch der Bamberger Flavio Martins (28) hatte es dorthin geschafft.

Am vergangenen Samstag konnte man Flavio Martins erneut bei RTL singen hören. Dieter Bohlen, Xavier Naidoo und der Rest der Casting-Jury entschieden im Hochgebirge von Sölden über das Weiterkommen in die nächste Runde im Ausland. Nur 26 Sänger erhielten ein Ticket nach Südafrika.

Flavio Martins wollte niemals ins DSDS-Finale 

Flavio Martins arbeitet dagegen bereits mit einem Produzenten im Studio, dessen erster Song sogleich ein Hit wurde. Dass er bei DSDS ausgeschieden ist, schadet diesem Erfolg kein bisschen.

Hätte der Sänger es bis in die Liveshows der letzten zwölf Teilnehmer geschafft, wäre ein ganz und gar freies Solo-Projekt womöglich erschwert worden: "Von vorneherein war meine Teilnahme darauf angelegt, niemals zu den Finalisten zu gehören, da diese es eventuell mit vertraglichen Zwängen zu tun bekommen."

So gesehen hatte Martins von der Öffentlichkeit der Fernsehshow profitieren können, ohne dass er nun in der freien Gestaltung seiner weiteren musikalischen Karriere eingeschränkt ist.

Privates Gespräch mit Xavier Naidoo macht dem Bamberger Mut

Ermutigt hat ihn vor allem sein Idol Xavier Naidoo, mit dem er ein privates Gespräch in der Gondel am Berg genoss. Der Popstar habe zunächst der Mutter einer Teilnehmerin eine Sprachnachricht zum Geburtstag geschickt und beschrieben, wovon Erfolg im Musikbusiness seiner Meinung nach abhängt. Sein Credo: "Es ist nicht so, dass die Musik etwas für Dich macht, sondern Du musst etwas aus ihr machen."

Dafür wollte Flavio mit den richtigen Menschen zusammenarbeiten: "Am Abend vor meinem entscheidenden Auftritt hat mich das Fernsehteam gefragt, ob ich noch eine unterhaltsame Szene für die Sendung drehen könnte. Kurz vor Mitternacht."

Kritik an DSDS-Konzept: Zu viel Show, zu wenig Musik

Da habe er bereits gemerkt, dass es bei DSDS zu viel um Show und zu wenig um Musik geht. Überraschend berichtet Flavio aber: "Dieter Bohlen ist hinter der Kamera ein unheimlich netter Mensch, die Produktion macht die Menschen sehr stark zu Figuren einer Show."

Voraussichtlich im August wird Flavio Martins sein Soloprojekt veröffentlichen. Von der Zusammenarbeit mit seinem Produzenten und Manager kann er nur schwärmen.

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