Rauhenebrach
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Rauhenebracher Feuerwehren funktionieren

Wer über Jahrzehnte seine Freizeit, Nachtruhe, manchmal auch seine Gesundheit für die Allgemeinheit einsetzt, der verdient auch einmal eine Anerkennung in Form einer Auszeichnung und Feier. Aus diesem...
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Für 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst in den Wehren der Gemeinde Rauhenebrach wurden 15 Feuerwehrleute mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Innenministers ausgezeichnet.  Foto: Sabine Weinbeer
Für 25 und 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst in den Wehren der Gemeinde Rauhenebrach wurden 15 Feuerwehrleute mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Innenministers ausgezeichnet. Foto: Sabine Weinbeer

Wer über Jahrzehnte seine Freizeit, Nachtruhe, manchmal auch seine Gesundheit für die Allgemeinheit einsetzt, der verdient auch einmal eine Anerkennung in Form einer Auszeichnung und Feier. Aus diesem Grunde hatte Bürgermeister Matthias Bäuerlein 15 langjährige Feuerwehrleute aus der Gemeinde Rauhenebrach zum Ehrenabend ins Feuerwehrhaus nach Untersteinbach eingeladen. Ausgezeichnet wurden sie mit dem Ehrenzeichen des bayerischen Innenministers.

"Es ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung", so Matthias Bäuerlein, dass zu diesem Ehrenabend auch Landrat Wilhelm Schneider, Kreisbrandrat Ralf Dressel, Kreisbrandinspektor Georg Pfrang und Kreisbrandmeister Johannes Betz nach Untersteinbach kamen. Den Ehrenabend eröffnete ein Totengedenken an einen wenige Tage zuvor tödlich verunglückten jungen Feuerwehrmann.

Matthias Bäuerlein stellte heraus, dass das Feuerwehrgesetz "eigentlich recht lapidar formuliert: Die Kommunen sind für den Brand- und Katastrophenschutz zuständig." Ohne Ehrenamt wäre das aber gar nicht machbar, sagte er. Der Bürgermeister zeigte sich dankbar, dass die Feuerwehren in Rauhenebrach gut aufgestellt sind. In den vergangenen Jahren sei nicht nur in Ausrüstung, sondern vor allem auch in Ausbildung investiert worden - und die Jugendarbeit laufe hervorragend in Kooperation aller Wehren.

In den Dank für diesen Dienst bezog Bäuerlein ausdrücklich die Ehepartner ein. Der Freistaat Bayern belohnt die Feuerwehrleute für den 40-jährigen Dienst mit einer Woche Aufenthalt im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain, und die Gemeinde Rauhenebrach ergänzt dieses Geschenk, indem sie diese Woche auch für die Gattinnen finanziert.

Aller Ehren wert

Beeindruckt vom Engagement der zehn freiwilligen Feuerwehren in Rauhenebrach zeigte sich auch Landrat Wilhelm Schneider, der den 292 Männern und 17 Frauen seine Anerkennung aussprach. Tag und Nacht bereit zu sein, damit die Bevölkerung sicher sein kann, bei Hochwasser, Bränden oder Unfällen Hilfe zu bekommen, das sei aller Ehren wert. Die Früchte der Jugendarbeit seien beachtlich mit aktuell 81 Nachwuchsfeuerwehrleuten, die in vier Gruppen aktiv sind. Die zu Ehrenden seien für diese jungen Leute Vorbilder, sagte der Landrat. Die Feuerwehr könne nur funktionieren, wenn sich die Generationen ergänzen.

Dem schloss sich der Kreisbrandrat an. Gerade in einer Flächengemeinde wie Rauhenebrach sei es wichtig, dass die örtlichen Wehren gut aufgestellt sind, denn "hier kann es etwas länger dauern, bis auch die anderen da sind", so Dressel.

Ausgezeichnet wurden: von der Feuerwehr Fürnbach Reinhold Friedrich, Josef Friedrich und Bernhard Hofmann für 40 Jahre aktiven Dienst sowie Alexander Schneider für 25 Jahre; von der Feuerwehr Prölsdorf Robert Dürr und Hubert Kundmüller für 40 Jahre sowie Stefan Kreinsberger, Georg Diroll, Folker Raab, Udo Raab und Matthias Stahl für 25 Jahre; von der Feuerwehr Wustviel Franz-Josef Bäuerlein und Waldemar Reder für 40 Jahre sowie Marco Stretz und Frank Jäger für 25 Jahre aktiven Feuerwehrdienst.

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