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Rat ist sich einig: Bürgermobil soll kommen

"Mobil in Pommersfelden" - das Vorhaben, ein Bürgermobil in der Gemeinde zu installieren, wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung auf den Weg gebracht. Der dabei wichtigste Punkt, wer die Führung de...
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"Mobil in Pommersfelden" - das Vorhaben, ein Bürgermobil in der Gemeinde zu installieren, wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung auf den Weg gebracht. Der dabei wichtigste Punkt, wer die Führung des Projekts übernimmt, konnte inzwischen abgehakt werden. In Hans-Karl Seubert aus Stolzenroth und seinem Team fanden sich fünf Gemeindebürger bereit, die Aufgabe in die Hand zu nehmen.

Team bereits gefunden

Neben Seubert sind es Frieder Koch, Nicole Marr sowie Gunter und Barbara Kirsch aus Pommersfelden, die sich um das Bürgermobil kümmern wollen. Der Bedarf dafür sei laut einer Umfrage in der Bevölkerung vorhanden, informierte die Verwaltung. Zudem würden sowohl vom Freistaat als auch vom Landkreis finanzielle Förderungen in Aussicht gestellt. Mittlerweile konnte die Gemeindeverwaltung auch versicherungsrechtlich alles klären: Sowohl Fahrer als auch Nutzer sind durch Versicherungen abgedeckt.

Team-Chef Hans-Karl Seubert verstand es in der Sitzung vortrefflich, mit einer gut vorbereiteten Präsentation dem Gremium und der Zuhörerschaft das Anliegen näher zu bringen. So gut, dass es den Räten am Ende leicht fiel, einen Posten in Höhe von 30 000 Euro zur Anschaffung eines Bürgermobils im neuen Haushalt abzusegnen.

"Nur durch Tun kriegen wir Erfahrung", zeigte sich Seubert sicher. So wie es sich heute darstelle, sei das Vorhaben keineswegs "in Stein gemeißelt". Es sei vielmehr "ein lebendes System", das aus der Erfahrung lernen werde.

Dennoch hatte sich das Team schon Gedanken gemacht, wie das Projekt zu realisieren ist. Ein gebrauchtes Fahrzeug soll gekauft werden und einen Stellplatz, eventuell beim Rathaus, bekommen. Das Bürgermobil soll demnach wöchentlich an zwei Tagen - gedacht wird an Dienstag und Donnerstag - fahren und von ehrenamtlichen Fahrern gesteuert werden. Bei den Fahrten wird in erster Linie an Arzttermine, Krankenbesuche und Versorgung, also Einkaufsfahrten, gedacht. Der Fahrpreis soll nicht mehr als ein 365-Euro-Ticket, also einen Euro pro Fahrt betragen.

Bürgermeister optimistisch

"Das ist eine tolle Sache", lobte Bürgermeister Hans Beck (WBS). Er sei durchaus optimistisch, dass es gelinge, das Bürgermobil auf die Beine zu stellen, selbst wenn es eventuell einige Anlaufprobleme zu überwinden gelte.

Nach diesem positiven Gemeinderatsbeschluss heißt es für Hans-Karl Seubert und sein Team nun, einen Stamm an Fahrern aufzubauen, die bereit sind, das Bürgermobil ehrenamtlich zu lenken.

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