Pfarrweisach

Rasenlücken bleiben noch

Der Gemeinderat Pfarrweisach lehnte ein Firmenangebot zur Kindergarten-Sanierung ab.
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Der Gemeinderat muss sich Gedanken machen, wie die Grünfläche im Kindergarten Pfarrweisach verbessert werden kann. Das Angebot einer Gartenbaufirma über 16 000 Euro wurde als zu teuer abgelehnt.  Foto: cl
Der Gemeinderat muss sich Gedanken machen, wie die Grünfläche im Kindergarten Pfarrweisach verbessert werden kann. Das Angebot einer Gartenbaufirma über 16 000 Euro wurde als zu teuer abgelehnt. Foto: cl

Bestimmt von Auftragsvergaben war die Tagesordnung des Pfarrweisacher Gemeinderats, der am Donnerstagabend tagte.

Durch die Verkleinerung des Außenspielbereichs im Kindergarten Pfarrweisach werden die verbliebenen Grünflächen stark beansprucht. Um die kahlen Stellen im Rasen zu beseitigen, wurde ein Angebot einer Gartenbaufirma eingeholt, die für rund 16 000 Euro das Grün in den drei Teilbereichen wieder herstellen will. Eine Bewässerungsanlage mit Beregner und automatischer Steuerung waren ebenfalls beinhaltet. Der Gemeinderat lehnte mit 11:1 Stimmen ab, den Auftrag zu vergeben. Nach Ansicht fast aller Gemeinderatsmitglieder ist das zu viel Geld und eine Garantie, dass bei laufendem Kindergartengartenbetrieb auch wirklich der Rasen anwachse, sei nicht gegeben. Gleichwohl waren sich die Gremiumsmitglieder einig, dass eine andere Lösung überdacht werden muss.

Zugestimmt wurde dagegen den folgenden Maßnahmen: Am Leichenhaus in Pfarrweisach werden Flachdacharbeiten mit einer Auftragssumme von gut 16 000 Euro ausgeführt. Die notwendigen Malerarbeiten am Kirchturm in Junkersdorf werden für etwas über 9000 Euro erledigt. Die Zimmerer-, Dachdecker- und Spenglerarbeiten am Feuerwehrhaus Rabelsdorf sind mit rund 29 000 Euro veranschlagt, wobei eine Eigenleistung der Feuerwehr eingeplant ist. Der Auftrag für verschiedene Elektroarbeiten am Rathaus wurde für gut 5000 Euro vergeben. Die Erweiterung der Straßenbeleuchtung in der Gustav-Fuchs-Straße in Kraisdorf mit zwei LED-Mastleuchten kostet zusammen mit den notwendigen Tiefbau- und Leitungsarbeiten 6700 Euro.

Die Jagdgenossenschaft Lohr-Römmelsdorf erhält in Anlehnung an die Bestimmungen des Straßen- und Wegegesetzes für Heckenpflegemaßnahmen einen gemeindlichen Zuschuss von 25 Prozent: Das entspricht einer Summe von knapp 1000 Euro.

Ausführlich behandelt wurde die geplante Photovoltaik-Freiflächenanlage im Gemeindegebiet. Über die im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung eingegangenen Anregungen der Öffentlichkeit und Behörden wurde intensiv diskutiert. Die öffentliche Auslegung der Planentwürfe wurde gebilligt. cl

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