Vertreterversammlung

Raiffeisenbank investiert in Beratungskompetenz

"Wenn Bank, dann wir", so selbstbewusst zeigten sich in der diesjährigen Vertreterversammlung die Vorstände der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach. Und das überzeugte auch die anwesende Vertret...
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25 Jahre im Sinne Raiffeisens: Aufsichtsratsmitglied Rainer Haberkamm (2. v. r.) freut sich zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Johannes Hofmann (l.) und Hans-Peter Lechner (r.) sowie Aufsichtsratsvorsitzendem Martin Mehl über seine Auszeichnung. Foto: privat
25 Jahre im Sinne Raiffeisens: Aufsichtsratsmitglied Rainer Haberkamm (2. v. r.) freut sich zusammen mit den Vorstandsmitgliedern Johannes Hofmann (l.) und Hans-Peter Lechner (r.) sowie Aufsichtsratsvorsitzendem Martin Mehl über seine Auszeichnung. Foto: privat
"Wenn Bank, dann wir", so selbstbewusst zeigten sich in der diesjährigen Vertreterversammlung die Vorstände der VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach. Und das überzeugte auch die anwesende Vertreterversammlung, das höchste Organ einer Genossenschaft: Einstimmig entlastete diese sowohl den Vorstand als auch den Aufsichtsrat und gab damit ihr deutliches Einverständnis zur Geschäftspolitik im Jahr 2017, heißt es in einer Pressemitteilung des Instituts.
Gleich zu Beginn seines Jahresberichtes umriss Vorstandsmitglied Hans-Peter Lechner die epochalen Herausforderungen für die Banken: Die geplante europäische Einlagensicherung gefährde das stabile deutsche Drei-Säulen-Bankenmodell (privat - öffentlich-rechtlich - genossenschaftlich); die staatliche Regulation zwinge Banken zu höheren Gewinnen, um die Eigenkapitalerfordernisse zu erfüllen; zusammen mit den Mitarbeitern müsse eine erhöhte Beratungskompetenz gezeigt werden, um das Sparverhalten der Kunden drastisch zu verändern und sie vor Altersarmut zu bewahren.
Deswegen wäre auch 2017 in die Qualifikation der Bankmitarbeiter erheblich investiert worden: Insgesamt wären 2370 interne und externe Schulungstage abgehalten und 254 000 Euro für Weiterbildung aufgewendet worden.
Vorstandsmitglied Hans-Peter Lechner sieht die VR-Bank "zukunfts- und kundenorientiert aufgestellt" und erläuterte den Vertretern quasi als Beweis die wichtigsten Zahlen zur Bilanz: Als zweitgrößtes Institut innerhalb des mittelfränkischen Genossenschaftsverbandes konnte die VR-Bank im Jahr 2017 die Bilanzsumme um 5,7 Prozent auf rund 1,54 Milliarden Euro steigern und dabei einen Bilanzgewinn von rund 1,53 Millionen Euro verbuchen. Der Aufsichtsratsvorsitzende Martin Mehl informierte über das ordnungsgemäße Prüfungsergebnis des Genossenschaftsverbands Bayern. So folgten die 125 anwesenden Vertreter dem Vorschlag von Hans-Peter Lechner, den Jahresabschluss zu genehmigen sowie der Verwendung des Jahresüberschusses zuzustimmen. Den 35 657 Mitgliedern wird für das vergangene Jahr eine Dividende von zwei Prozent (rund 356 000 Euro) ausbezahlt. Was die Mitglieder besonders freuen wird: Im Raiffeisenjahr gibt es noch ein halbes Prozent Jubiläumsbonus obendrauf.


Aufsichtsräte bestätigt

Die turnusmäßig ausscheidenden Aufsichtsräte - Gerald Brehm, Rolf Bürkl, Kurt Greiner, Beate Zollhöfer - wurden für eine weitere Amtszeit von drei Jahren wiedergewählt. Besonders gewürdigt wurde Aufsichtsratsmitglied Rainer Haberkamm aus Lonnerstadt: Für sein 25- jähriges genossenschaftliches Wirken erhielt er aus den Händen des Vorsitzenden Mehl die silberne Ehrennadel mit Urkunde des Bayerischen Genossenschaftsverbandes. red
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