Heßdorf
Vertreterversammlung

Raiba Seebachgrund schüttet 1,5 Prozent Dividende aus

52 Vertreter waren der Einladung der Raiffeisenbank Seebachgrund in die Mehrzweckhalle nach Großenseebach gefolgt, um sich vom Vorstand über den Verlauf des Geschäftsjahres 2018 informieren zu lassen....
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52 Vertreter waren der Einladung der Raiffeisenbank Seebachgrund in die Mehrzweckhalle nach Großenseebach gefolgt, um sich vom Vorstand über den Verlauf des Geschäftsjahres 2018 informieren zu lassen.

Bereits zum 30. Mal berichtete der Vorstandsvorsitzende Edmund Kainer über die Tätigkeit des Vorstandes. Zu Beginn berichtete er, wie die Bank mit den Veränderungen durch die schnelllebige Zeit umgeht. Man stelle sich auf das veränderte Kundenverhalten ein, biete innovative Produkte an, interne Prozesse würden digitalisiert, die Regulatorik werde erfüllt, die Mitarbeiter würden beim Wandel begleitet. Das Eigenkapital und die Liquidität seien mehr als ausreichend, so Kainer.

Zuwachs im Kreditgeschäft

Dann ging er auf die Geschäftsentwicklung, Gewinn- und Verlustrechnung, Gewinnverwendung und Eigenkapitalsituation im Vergleich sowie die Entwicklung der Genossenschaftsbanken ein, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreditinstituts. Die Bilanzsumme der Bank sei um 2,8 Prozent auf rund 297 Millionen Euro gestiegen, das bilanzierte Kundenanlagevolumen habe sich um 4,8 Prozent auf fast 227 Millionen Euro erhöht.

Im Kreditgeschäft seien die Ziele übertroffen worden. Das ausgereichte Kreditvolumen erhöhte sich um 10,5 Millionen Euro. Von Kreditausfällen sei man verschont geblieben.

Der Jahresüberschuss sei angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase erneut zurückgegangen. Das Ergebnis im Dienstleistungsgeschäft sei nochmals gesteigert worden. Die Einsparungen bei den Personalkosten würden aus der Reduzierung der Mitarbeiterzahl resultieren, dafür hätten sich die Verwaltungskosten durch die Vergabe von Consultingaufträgen leicht erhöht. Die Vorstände Edmund Kainer und Horst Amon schlugen die Auszahlung einer Dividende in Höhe von 1,5 Prozent vor - ein Wert, der deutlich über den aktuellen Kapitalmarktrenditen liege.

Aufsichtsräte bestätigt

Im Anschluss berichtete der Aufsichtsratsvorsitzende Rudolf Groß über die Tätigkeit des Aufsichtsrates im Geschäftsjahr 2018. Mit der Berichterstattung des Vorstandes sowie dem Vorschlag zur Gewinnverwendung erklärte sich der Aufsichtsrat einverstanden. Von der Versammlung wurden der Jahresabschluss und die Gewinnverwendung 2018 einstimmig festgestellt. Die Dividendenausschüttung in Höhe von 1,5 Prozent wurde ebenfalls einstimmig beschlossen.

In diesem Jahr schieden satzungsgemäß Werner Schorr (seit 2001 Mitglied des Aufsichtsrats) und Konrad Schickert (seit 1992 Mitglied des Aufsichtsrats) aus dem Aufsichtsrat aus. Beide stellten sich zur Wiederwahl, wurden einstimmig wiedergewählt und nahmen die Wahl an. Die Mitglieder-Vertreter zeigten sich mit dem Gesamtergebnis des Geschäftsjahres 2018 zufrieden. Das demonstrierten sie bei der Vertreterversammlung mit ausschließlich einstimmigen Beschlüssen. red

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