Kirchlauter

Räume können saniert werden

Die Gemeinde erhielt den Förderbescheid für die Erneuerung des Oskar-Kandler-Zentrums in Kirchlauter.
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Grünes Licht erhielt die Gemeinde für die Sanierung des Oskar-Kandler-Zentrums Kirchlauter. Jetzt kann es weitergehen.  Foto: Günther Geiling
Grünes Licht erhielt die Gemeinde für die Sanierung des Oskar-Kandler-Zentrums Kirchlauter. Jetzt kann es weitergehen. Foto: Günther Geiling

Nun steht die Ampel auf Grün für die Sanierung des Oskar-Kandler-Zentrums mit der Neugestaltung der Außenanlagen in Kirchlauter. Die Gemeinde Kirchlauter erhielt dieser Tage den Förderbescheid über einen Zuschuss von bis zu 763 500 Euro aus Mitteln des Freistaates Bayern und des Bundes bei Gesamtkosten in Höhe von 1 667 900 Euro. Somit kann die Kommune, die über 900 000 Euro selbst aufbringen muss, mit der Ausschreibung und Vergabe die nächsten Schritte zur Verwirklichung des ehrgeizigen Projekts gehen.

Beim Oskar-Kandler-Zentrum in Kirchlauter handelt es sich um eine ehemalige Kleinfabrik aus den 60er Jahren. Das Gebäude wurde später von der Gemeinde übernommen und ausgebaut, so dass es die ortsansässigen Vereine sowie die Gemeinde für Veranstaltungen nutzen können. Im nordwestlichen Drittel ist die Feuerwehr untergebracht.

In der Projektbeschreibung wird ausgeführt, dass am Gebäude großer Sanierungsbedarf herrscht. "Es weist erhebliche funktionale Mängel auf und entspricht in keiner Weise den Anforderungen an moderne Einrichtungen für die Dorfgemeinschaft." So seien die Oberflächen im Inneren stark verbraucht, die Bühne habe zu wenig Raumhöhe und die Tageslichtsituation sei ungenügend. Außerdem fehlten Räumlichkeiten für den Musikverein und für kleinere Veranstaltungen. Weiterhin sei das Gebäude nicht barrierefrei erreichbar. Die sanitären Anlagen seien zwar bereits vor etwa zehn Jahren saniert worden, eine behindertengerechte Toilette fehle allerdings.

Als wesentliche Maßnahmen der Sanierung des Gemeindezentrums gelten deswegen: Herstellung der Barrierefreiheit, Neugestaltung des Eingangsbereichs, Dacherhöhung im Bereich der Bühne, Einbau moderner Trennwände in den Saal, Neukonzipierung der Raumaufteilung, Vollwärmeschutz für die Außenhülle, Erneuerung der elektrischen Installation sowie der Heizungsanlage und Neugestaltung der Außenanlagen.

Bürgermeister Karl-Heinz Kandler (SPD) nahm den Förderbescheid mit großer Zufriedenheit auf. Allerdings muss der Gemeinderat dieser Vereinbarung in seiner nächsten Sitzung noch zustimmen. Der Bewilligungszeitraum für die Gewährung der Förderung endet am 31. Dezember 2021. Bis zu diesem Zeitpunkt ist das beantragte Projekt auszuführen. gg

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