Weisendorf
Bildung

Räte stimmen Inklusionsprofil zu

Bei der Sitzung des Marktgemeinderates gab es mit dem "Antrag auf Inklusion" der Grundschule sowie Einrichtung eines Familienstützpunktes zwei Tagesordnungspunkte, die nicht nur sehr sachlich diskutie...
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Bei der Sitzung des Marktgemeinderates gab es mit dem "Antrag auf Inklusion" der Grundschule sowie Einrichtung eines Familienstützpunktes zwei Tagesordnungspunkte, die nicht nur sehr sachlich diskutiert wurden, sondern auch eine einhellige Zustimmung fanden.

Dem Gremium stellte Rektorin Petra Pausch den Antrag, sich für das Schulprofil Inklusion zu bewerben und erklärte das Konzept. Dabei sollen sich alle Schülerinnen und Schüler mit ihren Talenten und individuellen Charakteren aufgenommen und wohl fühlen. So sei die Zusammenarbeit mit den zwei Partnerklassen der Wilhelm-Pfeffer-Schule Herzogenaurach überaus positiv, die Kinder besuchen die Schule sehr gerne und lernen voneinander. So werden inzwischen sehr erfolgreich auch regelmäßige Praktika angeboten.

Auch werden eine Reihe von Kindern und in Kooperation mit der Don-Bosco-Schule Höchstadt über den Mobilen Sonderpädagogischen Dienst gefördert. Wie Pausch erläuterte, werden Schüler mit Förderbedarf auf der Grundlage eines inklusiven Bildungs- und Erziehungskonzepts in die Schulgemeinschaft aufgenommen. Unterricht und Schulleben orientieren sich an den Bedürfnissen und Möglichkeiten der Schüler mit und ohne Förderbedarf.

Lehrkräfte der Förderschulen sind in das Kollegium der allgemeinen Schule eingebunden, in Kooperation mit den Lehrkräften der allgemeinen Schule gestalten sie vielfältige Formen des kooperativen Lernens. Durch den kontinuierlichen fachlichen Austausch zwischen Kollegen der Förderschule und der allgemeinen Schule findet auch ein Kompetenztransfer statt.

Denn gemeinsames Lernen von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung oder sonderpädagogischem Förderbedarf lässt sich damit in unterschiedlichen Formen verwirklichen. "Wir wollen unsere Schüler zu selbstständigem, kritischem und verantwortungsvollem Handeln erziehen", erklärte Pausch. Der ausführliche Vortrag der Schulleiterin fand die volle Zustimmung des Marktgemeinderates, sodass dieser dem Schulprofil Inklusion ohne lange Diskussion zustimmte. red

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