Scheßlitz

Räte sehen keinen Widerspruch

In der jüngsten Stadtratssitzung haben die Scheßlitzer Räte unter anderem die "Ergänzungssatzung Schlappenreuth - Südost" beschlossen. Dabei geht es im Wesentlichen um zwei Grundstücke. Während einer ...
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In der jüngsten Stadtratssitzung haben die Scheßlitzer Räte unter anderem die "Ergänzungssatzung Schlappenreuth - Südost" beschlossen. Dabei geht es im Wesentlichen um zwei Grundstücke. Während einer der Besitzer sein Grundstück bebauen möchte, will der andere es auch weiterhin als landwirtschaftliche Fläche nutzen. Aus diesem Grund will er es auch nicht überplant haben. Da dieser Eigentümer auch weiterhin sein Grundstück in der ursprünglichen Form nutzen kann, sieht die Stadt hinsichtlich der Überplanung keinen Widerspruch.

Der Verlauf einer Markierung als landschaftliches Vorbehaltsgebiet und ein Biotop im vorderen Bereich zur Straße hin machen eine Ausweitung des unteren Baugrundstücks zur Bebauung nach hinten notwendig. Auf angrenzender Fläche wird mit einer Streuobstwiese direkt daneben eine Ausgleichsfläche geschaffen. Aufgrund der Autobahnnähe ist die Blendwirkung dortiger Fahrzeuglenker seitens des Bauherrn auszuschließen, ebenso eine Entwässerung zur Autobahn hin. Schallschutzfenster werden empfohlen.

Einer von der Bauleitplanung des Landratsamtes gewünschten zeitlichen Reihenfolge der Bebauung im Hinblick auf den Anschluss an die bereits bestehende Nachbarschaftsbebauung wird mit Verweis auf die kommunale Planungshoheit der Stadt nicht entsprochen. Mit der Begründung, dass es sich lediglich um zwei Baugrundstücke handele und aus Planungssicht nicht entscheidend sei, wer von beiden zuerst baue, hält die Kommune an dem Vorhaben fest. ub

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