Schneckenlohe
Gemeinderat

Räte lehnen fernablesbare Ultraschallwasserzähler ab

Unter dem Vorsitz des 1. Bürgermeisters Knut Morgenroth fand eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates statt, bei der auch der Einbau von neuen fernablesbaren Ultraschallwasserzählern in Schneckenloh...
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Unter dem Vorsitz des 1. Bürgermeisters Knut Morgenroth fand eine öffentliche Sitzung des Gemeinderates statt, bei der auch der Einbau von neuen fernablesbaren Ultraschallwasserzählern in Schneckenlohe und Mödlitz auf der Tagesordnung stand. In einem Schreiben der FWO wurde der Gemeinde mitgeteilt, das stichprobenartige Kontrollen von Hauswasserzählern im Ortsnetz Schneckenlohe ergaben, dass die eingebauten Zahlengehäuse über keine Kennzeichnung verfügen und damit bei Ablau der Eichfrist ausgewechselt werden müssten.
Darüber hinaus sei der Aufbau eines Rückflussverhinderers nach Din 1988 an die Wasserzählanlage zwingend vorgeschrieben. Aus diesem Grund beabsichtigt Bürgermeister Morgenroth, die Hauseigentümer im Rahmen des Austauschs der Wasserzähler mittels eines Schreibens zur fachgerechten Installation eines Wasserzählerbügels an die Trinkwasseranlage aufzufordern, "um diese technischen Anforderungen auf einfache Art zu erfüllen".
Nach eingehender Diskussion im Gemeinderat über Kosten, Vor- und Nachteile der neuen fernablesbaren Ultraschallwasserzähler in Schneckenlohe und Mödlitz, kam das Gremium zu dem Ergebnis, dass sich die neuen Wasserzähler nur dann rechnen würden, wenn dadurch rund 900 Euro an Bauhofstunden für Ableseleistungen gespart würden. Dies sei jedoch nicht der Fall. Des Weiteren sei bisher noch keine zuverlässige Prognose über die einwandfreie Funktionsfähigkeit der fernablesbaren Zähler zu erwarten, so dass sich Bürgermeister und der Gemeinderat sich einstimmig gegen den Einbau der neuen Zähler aussprachen.
In zwölf Jahren, wenn das Thema "Wasserzähler" erneut diskutiert werden müsse, lägen bereits mehr Erfahrungswerte zur Funktionstüchtigkeit von fernlesbaren Ultraschallwasserzählern vor. Keine Einwände hatte der Gemeinderat gegen die Bauanträge von Thilo Swoboda auf Erweiterung des Wohnhauses um Garagen und von Jochen Müller auf Errichtung einer Garage mit Flachdach.
Zur Kenntnis genommen wurde vom Gremium ein Schreiben des Landschaftspflegeverbands Frankenwald Kronach, in dem mitgeteilt wurde, das in diesem Jahr verschiedene Landschaftspflegemaßnahmen, wie Entbuschung, Mulchen, Streuobstbepflanzung, Wiesenmahd und eventuell Eulenschutz durchgeführt werden. Dem stimmte der Gemeinderat einstimmig zu, sowie die Übernahme eines Eigenanteiles einschließlich Verwaltungskostenpauschale von 560 Euro.
Durch Gemeinderat Heiko Bauer erfolgte die Vorstellung des Projektes "Sanierung des Friedhofs im Gemeindeteil Beikheim". Hierbei zeigte er verschiedene Schäden auf: auf dem Friedhof sowie an der Leichenhalle. Für die Beseitigung liegt eine grobe Kostenschätzung von 130 000 Euro vor. Trotz der zu erwartenden hohen Kosten war sich der Gemeinderat einig, dass für den Friedhof in Beikheim dringend Maßnahmen zur Sanierung ergriffen werden müssten, die darauf auszurichten sind, dass sie auf lange Sicht Bestand haben.
Der Bürgermeister hat die Anregungen aus dem Gemeinderat, wie zum Beispiel die Begrünung von Leerflächen durch Bäume, aufgenommen und wird das Thema den Räten zu gegebener Zeit erneut vorlegen.
Zur Sanierung der früheren Gemeindekanzlei "Henneschberg 20" wurde das Nutzungskonzept, das mit den Ortsvereinen besprochen wurde, in den Förderantrag eingearbeitet, so der Bürgermeister. Allerdings gebe es noch kein Ergebnis der Kostenermittlung für die Haustechnik. Bevor die Kostenaufstellung nicht komplett geklärt ist, kann der Förderantrag nicht weitergeleitet werden. Der Gasanschluss für das Anwesen Hennescherg 20 könnte bereits jetzt beauftragt werden, da dieser für den Förderantrag nicht relevant ist und nicht förderfähig ist. Die Räte beschlossen deshalb, den Auftrag für den Gasanschluss zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zu vergeben.


Wehren werden besichtigt

In seinen Bekanntgaben informierte Bürgermeister Morgenroth über die geplanten Besichtigungen der Freiwilligen Feuerwehren Mödlitz am 17. Mai, Schneckenlohe am 30.Mai und Beikheim am 5. Juli. Die Übung zur Brandschutzwoche findet in Beikheim statt, der Termin steht noch nicht fest. Da bei der Freiwilligen Feuerwehr Beikheim bei der Jahreshauptversammlung im Januar der Vorstand zurückgetreten ist und auch kein neuer 1. Vorsitzender gefunden wurde, wurde laut Satzung der alte Vorstand kommissarisch wieder eingesetzt. "Diese Situation bleibt nun solange bestehen", so der Bürgermeister, "bis ein neuer Vorstand gefunden , oder bis der Feuerwehrverein aufgelöst wird." Bei der Jagdgenossenschaft Beikheim wurde der alte Vorstand erneut bestätigt. Im vergangenen Jagdjahr wurden Wegebaumaßnahmen für rund 2800 Euro bei der Gemeinde per Antrag eingereicht. Daraufhin wurde der gemeindliche Zuschuss von 1000 Euro für die Jagdgenossenschaft bewilligt. hfm
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