Scheßlitz
Stadtrat

Räte haben noch Klärungsbedarf

Gleich zwei Themen mussten in der jüngsten Scheßlitzer Stadtratssitzung aufgrund weiteren Klärungsbedarfs zurückgestellt werden. Das betraf zum einen den "Erlass einer Ergänzungssatzung für den Ortste...
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Gleich zwei Themen mussten in der jüngsten Scheßlitzer Stadtratssitzung aufgrund weiteren Klärungsbedarfs zurückgestellt werden. Das betraf zum einen den "Erlass einer Ergänzungssatzung für den Ortsteil Schlappenreuth-Südost, Einstellung des Verfahrens". Erster Bürgermeister Kauper (CSU) führte dazu aus, dass es hier gleich von zwei Fachbereichen des Landratsamtes Bamberg Einwände gäbe, seitens des Fachbereichs Bauleitplanung und der Unteren Naturschutzbehörde. Demzufolge müsste man eigentlich den Bauwerbern von ihrem Vorhaben abraten, "weil es passieren könnte, dass sie kein Baurecht erhalten, was er sehr bedauern würde". Denn einerseits würde ständig und überall die Landflucht der Bevölkerung beklagt und wenn dann zwei junge Schlappenreuther dort bauen wollen, bestünde aufgrund von Vorgaben und Auflagen keine Möglichkeit dazu. Auch könne eine weitere Zersiedelung der Landschaft nicht gewollt sein.

Gespräch vor Ort suchen

Aber in Schlappenreuth sei es zurzeit leider so, dass es - mit einer einzigen kleinen Ausnahme - keine Möglichkeit der Entwicklung und Neuausweisung von Wohngebieten gäbe. Daher einigte man sich darauf, formell den Punkt von der Tagesordnung abzusetzen, um vor Ort mit dem Landrat das Gespräch zu suchen. Das Ergebnis dieser Besprechung soll abgewartet werden.

Ebenfalls zurückgestellt wurde der Tagesordnungspunkt "5. Änderung des Flächennutzungs- und Landschaftsplanes im Bereich des Bebauungs- und Grünordnungsplanes Oberer Griesberg" sowie der thematisch damit zusammenhängenden weiteren Punkte.

Die Diskussion entzündete sich hauptsächlich an der Zufahrt zum Gelände. Dabei handelt es sich um einen geschotterten Wirtschaftsweg, der jetzt bereits vom Betreiber der Anlage genutzt wird. Hier stellte sich die Frage, ob der Weg aktuell denn überhaupt für Schwerlastverkehr ausgelegt sei. Und wer künftig die Kosten für die Instandhaltung trage, insbesondere wenn künftig das Gebiet als Gewerbegebiet ausgewiesen werde und damit eigentlich die Stadt zuständig sei. Diesbezüglich besteht seitens der Räte noch Klärungsbedarf mit dem Bauträger, weshalb ein Ortstermin dazu angesetzt werden soll.

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