Hallerndorf
Bürgerversammlung

Radweg und Parküberwachung am Kreuzberg treiben Hallerndorfer um

Zur Auftaktveranstaltung der Bürgerversammlungen der Gemeinde Hallerndorf waren mehr als 50 Interessierte gekommen, wie Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) erfreut bemerkte. Die dank der Allianz Re...
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Zur Auftaktveranstaltung der Bürgerversammlungen der Gemeinde Hallerndorf waren mehr als 50 Interessierte gekommen, wie Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) erfreut bemerkte.

Die dank der Allianz Regnitz-Aisch entstandene Broschüre über zehn Höhepunkte der Region lag auf den Tischen aus. Gunselmann wies darauf hin, dass das damit verbundene Immobilienportal von allen Bürgern genutzt werden könne. Damit will die Allianz ihren Bürgern die Möglichkeit bieten, leer stehende Immobilien oder Baugrundstücke an Interessenten zu offerieren.

In der Diskussion wiesen einige Bürger darauf hin, dass es auch Befürworter für einen Supermarkt in Pautzfeld gebe. Auf die Nachfrage, ob denn die Gemeinde auch auf die Gestaltung des Gebäudes einwirken könne, sagte Gunselmann, dass hierüber Investor und Rewe entscheiden und die Gemeinde nur begrenzt eine Einflussmöglichkeit habe.

Ursprünglich sollten neben dem Vollversorger auch eine Tankstelle, ein Drogeriemarkt und andere gewerbliche Objekte entstehen. Jetzt stünde nur noch die abgespeckte Version zur Debatte.

Auf die dringliche Nachfrage eines Bürgers, wann endlich ein Radweg zwischen dem Ortsrand von Hallerndorf bis zum Abzweig zum Kreuzberg entstehe, musste der Bürgermeister einräumen, dass sich der Radweg dort nur schwer verwirklichen lässt: "Wir brauchen erst die Flächen von den Eigentümern." Eine Bürgerin wünscht sich einen Spielplatz in der Nähe des Baugebietes "Boint" in Hallerndorf. Eine andere Bürgerin mahnt, auch an die älteren Mitmenschen zu denken und dafür zu sorgen, dass eine Tagespflege oder betreutes Wohnen in Hallerndorf entsteht.

Für eine Parküberwachung im Bereich der Kreuzbergstraße sprachen sich ebenfalls einige Bürger aus. Einer forderte die Gemeinderäte auf, dieses Thema auf die Agenda ihrer nächsten Sitzung zu nehmen.

Die Bürgerversammlung war ein guter Ort, um die Bürger von den ersten Ergebnissen des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzeptes zu informieren. Diana Thrum vom Büro "Arc Grün", das mit der Erstellung des Konzeptes beauftragt war, stellte diese Ergebnisse vor. Ähnlich wie bei der Dorferneuerung ist ein solches Konzept die Grundlage für die Projekte, welche später mit einem Zuschuss gefördert werden. Die Bestandsanalyse ergab, dass Hallerndorf eine grüne Gemeinde mit Teichlandschaft ist. Dank der Umgehungsstraßen ist die Verkehrsbelastung der Gemeinde relativ gering, so dass Hallerndorf ein attraktiver Wohnort für immer mehr Menschen ist. Doch ohne Mitwirkung der Bürger kann ein solches Konzept nur einen Teil der Wirklichkeit erfassen. Thrum forderte die Hallerndorfer auf, sich an den Ortsrundgängen und später an den Projektwerkstätten zu beteiligen.

Am Samstag erster Ortsrundgang

Gleich am Samstag, 10. November, wird der erste Ortsrundgang direkt in Hallerndorf stattfinden; er startet ab 10 Uhr am Rathausplatz. In Willersdorf ist dieser am 16. und 19. Januar und in Trailsdorf am 23. und 26. Januar geplant.

Im Ausblick wies Torsten Gunselmann darauf hin, dass die Ausweisung neuer Bau- und Gewerbelandflächen dringend nötig sei: "Wir haben eine große Nachfrage, aber keine freien gemeindlichen Bauplätze mehr." Sämtliche Baulücken befänden sich in Privatbesitz.

Er verkündete, dass der Hallerndorfer Weihnachtsmarkt als Vorweihnachtsmarkt bereits am letzten Wochenende im November stattfinden wird. Außerdem informierte er darüber, dass die Tagesordnung und Beschlüsse der Gemeinderatssitzungen auf dem neuen Infoportal zugänglich sind.



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