Weingarts
CSU

Radweg, Stromtrasse und "Strabs" im Fokus

Die Wahl der Ortsdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europawahl und Ehrungen waren wesentliche Punkte der Jahreshauptversammlung der CSU Weingarts. Ortsvorsitzender Erwin Rank R...
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Die Wahl der Ortsdelegierten in die besondere Kreisvertreterversammlung zur Europawahl und Ehrungen waren wesentliche Punkte der Jahreshauptversammlung der CSU Weingarts.
Ortsvorsitzender Erwin Rank Rank nutzte in der "Griechischen Taverne" in Weingarts die Chance, konkrete Fragen an den Landtagsabgeordneten Michael Hofmann zu stellen, die besonders in der Gemeinde auf den Nägeln brennen.


Schwertransporte

2018 steht die Landtagswahl am 14. Oktober im besonderen Fokus. Rank nutzte die Chance, aktuelle Themen vor Ort anzusprechen. Dazu gehört die Sanierung der Staatsstraße 2236 im Ort, die durch die Schwertransporte für die neue ICE-Trasse arg in Mitleidenschaft gezogen ist. Dafür soll es einen Sonderfonds der Bayerischen Staatsregierung geben. MdL Hofmann erwiderte, die Baumaßnahmen in Forchheim seien noch nicht abgeschlossen, so dass man mit der Mängelbeseitigung sinnvoller Weise noch wartet.


Lückenschluss angemahnt

Wieder einmal wurde ein Radweg zwischen Kunreuth und Weingarts entlang der Staatsstraße angemahnt, um damit auch einem Lückenschluss zwischen Gräfenberg und Forchheim näherzukommen. Hofmann regte an, per Fahrrad gemeinsam die kritischen Stellen anzusehen. Hier gebe es bayernweit einen Verteilungskampf der Geldmittel.
Kurz kam die Energiewende zur Sprache, besonders hinsichtlich der großen Stromtrassen aus dem Norden kommend. "Wir haben im Regnitztal die ICE-Strecke und die Autobahn, es muss auch einmal reichen", meinte Hofmann. Er zeigt sich zuversichtlich, dass die großen Stromtrassen hier nicht laufen werden.


Absage an Windräder

Gleichzeitig erteilte er Windrädern in der Fränkischen Schweiz eine Absage. "Da gehören sie einfach nicht hin", sagte der Abgeordnete. Breiten Raum nahm die Diskussion um die Straßenausbausatzung (Strabs) ein. Hofmann geht davon aus, dass diese im Juli in zweiter Lesung den Landtag passiert. Er geißelte das Verhalten der FW, die die Abschaffung der Satzung forderte, ohne zu sagen, wie die Finanzierung erfolgen solle. Dazu sieht er eine Rückerstattungsforderung von vier Jahren, wie sie die FW will, als juristisch nicht haltbar und unseriös an. "Was ist, wenn ein Bürger dann auf sechs Jahre klagt?", versuchte er den Konflikt zu zeigen. Wie die neue Satzung auszusehen hat, sei die große Herausforderungen von Regierung und letztlich auch der Kommunen.
Glatt verliefen die schriftlichen Wahlen der Delegierten. Demnach wird Weingarts auf Kreisebene gemeinsam vertreten von Michaela Engelhardt, Hans Schmitt und Edwin Rank. Als Ersatzdelegierte wurden in folgender Reihenfolge bestimmt: Werner Schneider, Sandra Schmitt und Thomas Simmerlein.


Die Berichte

Zunächst aber folgte der Bericht des Schatzmeisters, den Georg Hötzelein verlas. Nichts auszusetzen gab es auch am Kassenbericht von Walter Weiß. Vorsitzender Edwin Rank gab einen ausführlichen Rechenschaftsbericht. 30 Mitglieder zählt der Ortsverein, davon 25 männliche. Die Frauenquote liegt bei 16,6 Prozent. Als Höhepunkt stellte er das 70. Bestehen des Ortsvereins im August 2017 heraus.


Ehrungen

Zusammen mit Rank zeichnete Hofmann schließlich Thomas Siebenhaar für 35 Jahre Vereinstreue und Gerhard Kaul für 25 Jahre aus. Für Willi Siebenhaar stand die Ehrung für 65 Jahre Zugehörigkeit an, er war aber ebenso nicht anwesend wie Martin Kalb, der für 30 Jahre geehrt werden sollte.
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