Heßdorf
Beleuchtung

Radler müssen nicht mehr im Dunkeln nach Heßdorf fahren

Nach langer Wartezeit wurde es auf auf dem Fuß- und Radweg vom Heßdorfer Gewerbepark zum Erlanger Ortsteil Dechsendorf hell. Über die Beleuchtung des Simon-Rabl-Wegs, der durch ein Waldstück führt, wa...
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Die lange fehlende Beleuchtung hatte die Nutzer verärgert.
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Nach langer Wartezeit wurde es auf auf dem Fuß- und Radweg vom Heßdorfer Gewerbepark zum Erlanger Ortsteil Dechsendorf hell. Über die Beleuchtung des Simon-Rabl-Wegs, der durch ein Waldstück führt, war im Heßdorfer Gemeinderat lange und zum Teil auch emotional diskutiert worden.

Nicht nur die Gemeinde Heßdorf, sondern auch die Stadt Erlangen ist an dem Weg beteiligt, und die Abstimmung zwischen beiden Kommunen führte zu einer Verzögerung. Jetzt wurden die LED-Leuchten mit 38 Watt (Lichtfarbe 4000 K) montiert. "Kurz vor Ende der Montage wurde uns von der Stadt Erlangen mitgeteilt, dass nach den Vorgaben der städtischen Landschaftsschutzverordnung der Stadt Erlangen die Lichtstärke 3000 K für den Außenbereich vorgegeben ist", erklärt Bürgermeister Horst Rehder (BB). Daraufhin mussten nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber die neuen LEDs bestellt und ausgetauscht sowie die Elektronik neu programmiert werden.

Grundsätzlich sei der Austausch der Lichtfarbe von 4000 K auf 3000 K aus Naturschutzgründen (Insektenanflug, weniger Störung bei Heckenbrütern usw.) zu begrüßen, meinte Bürgermeister Rehder. Allerdings hätte Erlangen dies aber auch schon früher kommunizieren können.

Ursprünglich war vorgesehen, dass Radwege im Außenbereich aus Naturschutz- und Emissionsgründen (Stichwort Lichtverschmutzung) überhaupt nicht beleuchtet werden sollten. Aber die Teilstrecke zwischen dem Gewerbepark und Dechsendorf ist von der Bevölkerung bis in die frühen Morgenstunden hochfrequentiert und deshalb wurde im Gemeinderat beschlossen, aus Sicherheitsgründen diese Teilstrecke zu beleuchten.

Ein Kompromiss

"Ich finde, es ist ein zufriedenstellender Kompromiss, der zwischen den Belangen der Bevölkerung und des Naturschutzes gelungen ist. Auch wenn dies etwas holprig zustande kam und der Unmut der Bevölkerung sich an sieben Leuchten widerspiegelte", resümierte Horst Rehder. Die Fertigstellung der Teilstrecke war für den September geplant und habe sich leider auch aus den genannten Gründen (Leuchtenaustausch) um über einen Monat verzögert, bedauerte der Bürgermeister. Umso erfreulicher sei es, dass sich Fußgänger und Radfahrer jetzt auf dem Weg durch das Waldstück sicherer fühlen können.

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