Burkersdorf
bürgerversammlung

Querungshilfen und Ausbau sollen die Kreisstraße 22 in Burkersdorf sicherer machen

Seit langem wünschen sich die Burkersdorfer eine schöne und verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrt. Im nächsten Jahr soll nun die KC 22 für insgesamt 1,5 Millionen Euro ausgebaut werden. Doch nicht alle Bür...
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Seit langem wünschen sich die Burkersdorfer eine schöne und verkehrsberuhigte Ortsdurchfahrt. Im nächsten Jahr soll nun die KC 22 für insgesamt 1,5 Millionen Euro ausgebaut werden. Doch nicht alle Bürger zeigten sich bei einer Versammlung mit den ersten Plänen zufrieden.

Bürgermeister Bernd Rebhan verteidigte am Montagabend bei der gut besuchten Versammlung im "TECnet Obemain" die Pläne. Es sei versucht worden, das Beste herauszuholen. Der Leiter des Sachgebiets Tiefbau, Gunter Dressel, wies auf die überörtliche Funktion der Straße hin und betonte: "Wir dürfen nicht alles eng und verlangsamt bauen, sonst gibt es keine Förderung." Chefplaner Markus Albrecht stellte klar, dass durch den Ausbau die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer verbessert werde. "Momentan ist die Ortsdurchfahrt ähnlich einer Autobahn", meinte er. Mit der neuen Straße gebe es keine unnötigen Bremsvorgänge und weniger Lärm. Die Straße werde auch nicht aufgeweitet, sondern wieder enger. Querungshilfen und Verkehrsberuhigung seien eingeplant.

Sechs Meter Straßenbreite würden einen flüssigen Verkehr mit einer besseren Sicht gewährleisten. Von Küps aus komme zudem ein Geh- und Radweg bis zum Ortseingang. Dieser soll auf einer Seite der Straße mit einer Breite von 1,5 Metern durch den Ort durchgezogen werden, ergänzte der Leiter des Sachgebiets Tiefbau, Gunter Dressel. Man benötige diese Breite, damit beispielsweise der Winterdienst an einem parkenden Auto vorbeikomme. Auch landwirtschaftliche Fahrzeuge und Busse bräuchten eine breitere Fahrbahn.

Während sich einige Burkersdorfer nach der Fertigstellung der Straße für "Tempo 30" aussprachen, meinte Dressel, dass dort "Tempo 50" gelten werde. Den Plänen zufolge wird auch die derzeitige Brücke abgerissen. Der Bereich soll offener gestaltet werden.

Wündisch sieht ein Manko

Laut Dressel soll die Maßnahme in zwei Bauabschnitten durchgeführt werden, um die Zufahrten zu ermöglichen. Es komme Glasfaser und eine neue Ortsbeleuchtung hinzu. Dressel bat die Burkersdorfer schon jetzt um Verständnis für Unannehmlichkeiten durch den Bau. In vielen Punkten sei er angetan von der Planung, die viel von den Anregungen aus der Bürgerschaft enthalte, lobte Ortssprecher Volker Wündisch. Er sprach aber auch von einem Manko. Die Verkehrsberuhigung stehe bei den Bürgern ganz oben. Drei Zufahrten gingen talwärts in den Ort und es würde von allen Seiten schnell eingefahren. Zwar wolle man mit der Querungshilfe eine Lösung erzielen, aber diese liege den Plänen zufolge auf einem langen und geraden Straßenbereich. Aus seiner Sicht bringe das nichts. Bei der KC Lif 14 von Gärtenroth nach Mainroth sei das Problem besser gelöst. Gunter Dressel versprach, bei seinem Lichtenfelser Kollegen nachzufragen. Vielleicht sei diese Baumaßnahme nicht als Fördermaßnahme geplant, mutmaßte er.

Neben der Ortsdurchfahrt werde es weitere Straßenbaumaßnahmen geben, kündigte der Bürgermeister an. Zudem werde das neue Feuerwehrgerätehaus gebaut und die Pläne zum Dorfgemeinschaftshaus seien ebenfalls weit gediehen.

Ein Bürger regte an, nach der Fertigstellung der Ortsdurchfahrt eine Geschwindigkeitsmessung durchzuführen. Er sehe dann durchaus Chancen auf eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf "Tempo 30". vs

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