Herzogenaurach
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Puppenstube erinnert an die Kindheit

Für viele Senioren waren sie ein Kindheitstraum: Puppenstuben! Weil für die Betreuung alter Menschen der Rückblick bis in die Kindheit eine große Rolle spielt, haben sich die im Herzogenauracher Senio...
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Seniorenbeiratsvorsitzender Brüne Soltau (2. v. l.) übergab das Puppenhaus, das Renate Freudenstein (2. v. r.) gespendet hatte. Foto: privat
Seniorenbeiratsvorsitzender Brüne Soltau (2. v. l.) übergab das Puppenhaus, das Renate Freudenstein (2. v. r.) gespendet hatte. Foto: privat

Für viele Senioren waren sie ein Kindheitstraum: Puppenstuben! Weil für die Betreuung alter Menschen der Rückblick bis in die Kindheit eine große Rolle spielt, haben sich die im Herzogenauracher Seniorenbüro tätigen Ehrenamtlichen etwas Besonderes einfallen lassen. Nachdem der Seniorenbeirat sieben Puppenstuben und ein Puppenhaus geschenkt bekommen hat, haben sie ein Projektteam gebildet, bestehend aus 14 Damen und Herren.

Unter der Leitung von Christine Müller (Näh- und Bastelgruppe) und Jutta Heß (Herzo-Heinzelmännchen) haben sie mit viel Begeisterung und Liebe diese kostbaren Antiquitäten restauriert. So manches musste dabei hergerichtet werden: Holzarbeiten waren fällig, es wurde tapeziert, Gardinen genäht, kleine Teppiche gefertigt, die Elektrik erneuert und die Ausstattung ist immer dort, wo etwas fehlte, ergänzt worden.

Die restaurierten Puppenstuben werden vom Seniorenbeirat an verschiedene Pflegeeinrichtungen im Landkreis als Dauerleihgabe abgegeben. Seit kurzem steht auch in der Herzogenauracher Seniorenresidenz in der Tuchmachergasse ein restauriertes, rund 100 Jahre altes Puppenhaus. red



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