Herzogenaurach

Pumpwerk muss erneuert werden

Die Kosten für das Projekt in Haundorf belaufen sich auf rund 1,9 Millionen Euro. Das Gremium stimmte zu.
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Rund ein halbes Jahrhundert besteht die Anlage bei Haundorf inzwischen. Nun stimmte auch der Bauausschhuss Herzogenaurach für die Erneuerung des Pumpwerks. Die Kosten sollen sich auf rund 1,9 Millionen Euro belaufen. Foto: Richard Sänger
Rund ein halbes Jahrhundert besteht die Anlage bei Haundorf inzwischen. Nun stimmte auch der Bauausschhuss Herzogenaurach für die Erneuerung des Pumpwerks. Die Kosten sollen sich auf rund 1,9 Millionen Euro belaufen. Foto: Richard Sänger

Bei der Sitzung des Bauausschusses im Sitzungssaal des Interimsrathauses wurde unter Leitung von Bürgermeister German Hacker (SPD) eine überschaubare Tagesordnung abgearbeitet. Bürgermeister und Ausschuss nahmen erfreut zur Kenntnis, dass über 20 neue Wohneinheiten entstehen werden und von den vorgelegten Bauanträgen konnten elf im Genehmigungsfreistellungsverfahren behandelt werden.

"Langsam füllt sich auch das neue Baugebiet Niederndorf-Süd", stellte der Bürgermeister erfreut fest und vier Bauanträge an der Tuchenbacher und Kriegenbrunner Straße wurden zur Kenntnis genommen.

Hoher Wartungsaufwand

Die Stadt Herzogenaurach selbst legte einen Bauantrag zur Sanierung der "Mischwasserbehandlungsanlage RÜB 11 Haundorf" am Ortsrand des Ortsteiles vor. Wie berichtet, ist das Bauwerk rund ein halbes Jahrhundert alt und die Technik muss erneuert werden. Grünes Licht zur Sanierung des Pumpwerkes gab es bereits vom Haupt- und Finanzausschuss und laut Generalentwässerungsplan ist eine Überarbeitung zwingend notwendig. So seien in der Vergangenheit immer wieder Geruchsprobleme aufgetreten, die Pumpen waren störanfällig und der Wartungsaufwand wurde als sehr hoch beschrieben. Deshalb wurde entschieden, eine neue Anlage zu errichten. Immerhin betrage das Einzugsgebiet beim Mischwasser rund 16 Hektar.

Fertigstellung Ende 2020

Die Projektkosten belaufen sich (einschließlich Nebenkosten) auf rund 1,9 Millionen Euro und sind im Haushalt bereits berücksichtigt. Die Maßnahme soll bis Ende nächsten Jahres abgeschlossen sein.

Keine Abstimmung gab es zum Antrag der Schützengilde 1399 e.V. auf Vorlage im Genehmigungsfreistellungsverfahren. Der Verein errichtet neben dem Vereinsheim eine Bogenschießanlage, wobei für die Sicherungswälle ein Bauantrag erforderlich ist, der allerdings nach der neuen Fassung der Bayerischen Bauordnung unter das Genehmigungsfreistellungsverfahren fällt.

Auch auf der "World of Sports" wird wieder gebaut werden. Die Firma Adidas plant die Errichtung eines Tageszentrums mit Boarding House am Olympiaring. Die geplante Anlage entspricht allerdings nicht den Festsetzungen des Bebauungsplanes. Deshalb wurde die teilweise Bebauung außerhalb der Baugrenze befürwortet und empfohlen, die Flachdächer mit einer extensiven Dachbegrünung auszuführen. Auf Nachfrage aus dem Gremium erklärte der Bürgermeister, dass eine Bebauung außerhalb der Baugrenze im Grunde nicht ins Gewicht falle, schließlich gehöre das gesamt Areal der Firma.

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