Litzendorf
litzendorf.inFranken.de  Pumptrack-Biathlon in Litzendorf stößt auf eine große Resonanz.

"Pump" macht eben Spaß

Mit einem Pumptrack-Biathlon wurde auf der neuen Anlage in Naisa noch einmal ein Höhepunkt in der ausgehenden Saison gesetzt. Nach mittlerweile 160 000 gefahrenen Spaßrunden stellten sich drei Teams m...
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Hier sind Geschick und Ausdauer gefragt.  Foto: Werner Höchstätter
Hier sind Geschick und Ausdauer gefragt. Foto: Werner Höchstätter

Mit einem Pumptrack-Biathlon wurde auf der neuen Anlage in Naisa noch einmal ein Höhepunkt in der ausgehenden Saison gesetzt. Nach mittlerweile 160 000 gefahrenen Spaßrunden stellten sich drei Teams mit je sieben Teilnehmern zwischen neun und 13 Jahren einem Wettkampf mit sportlichem Anspruch.

Laut Gemeindejugendpfleger Franz Bezold stand doch die Gaudi im Vordergrund und weniger der beinharte Wettkampf Mann gegen Mann. Wobei die Kids durchaus Gas gaben, um die fünf Runden und zwei Bogenschüsse schnellstmöglich zu bewältigen.

Wie kam die Veranstaltung bei den Kids an? "Toll, am geilsten sind die Rampen", beschrieb der neunjährige Felix seine Befindlichkeit. Schließlich lockten attraktive Siegprämien: etwa ein Bogenset im Wert von 400 Euro, gespendet von der Coburger Firma Bearpaw, die sich auf solche Events spezialisiert hat. Darüber hinaus gab es Einrittskarten für die Rap-Band "Bambägga" oder - den rockigen Charakter der Veranstaltung unterstreichend - für die Metalband "Hammerfall". Von Hammerstürzen blieb die Veranstaltung indes gottlob verschont.

Ansonsten werde die Anlage vor den Toren Litzendorfs gut angenommen. Seine Erwartungen bezüglich der Akzeptanz würden sogar übertroffen werden, so Bezold. Es sei immer was los, trotzdem mache die Anlage nach wie vor einen sauberen, gepflegten Eindruck, auch noch nach knapp drei Monaten nach der Eröffnung.

Dazu tragen die Jugendlichen aus eigener Initiative bei. Mit Besen und Schaufel räumen sie den Müll weg, von sich aus, auch ohne extra aufgefordert zu werden. Leichte Ansätze von Vandalismus wurden im Keim erstickt.

Bekannt im ganzen Landkreis

Die Anlage ist mittlerweile landkreisweit bekannt. So war der zehnjährige Marco aus Rossdorf am Forst mit seiner Mutter diesmal umsonst da, wegen des Wettbewerbs. Nichtsdestotrotz kommen sie aber gerne zur "Pump", einfach um Spaß zu haben. "Die Kinder sind gut aufgehoben und die Anwohner werden nicht belästigt", lobte der Pödeldorfer Gemeindebürger Daniel Nüsslein die Pumptrack-Anlage. Sicherlich ein Pluspunkt mit Vorbildwirkung in puncto nachhaltiger Gemeindefrieden. whö

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