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Projektseminar "Jakobsweg" hat das Ziel erreicht

Nach zwölf anstrengenden Tagen und 220 Kilometern haben die Elftklässler des Projektseminars "Jakobsweg" (Fach Religion) am Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim (EGF) ihr Ziel erreicht. Sie kamen nach vier P...
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Die EGF-Schüler "am Ende der Welt"  Foto: privat
Die EGF-Schüler "am Ende der Welt" Foto: privat

Nach zwölf anstrengenden Tagen und 220 Kilometern haben die Elftklässler des Projektseminars "Jakobsweg" (Fach Religion) am Ehrenbürg-Gymnasium Forchheim (EGF) ihr Ziel erreicht. Sie kamen nach vier Pilgertagen in Santiago de Compostela an und danach am Kap Finisterre, am sogenannten "Ende der Welt".

Von den Anstrengungen ermüdet kamen die Gymnasiasten nachts wieder in Forchheim an. In Santiago durften sie einen Gottesdienst in der an der berühmten Kathedrale mit dem großen Weihrauchfass anliegenden Kirche besuchen (die Kathedrale selbst wird renoviert).

Am Kap verbrannten die Schüler gesammelte Herzenswünsche und hängten die Wimpel mit den zuvor notierten Wünschen an einen Mast. Dort flattern sie jetzt und mögen - so hoffen die Schüler - in Erfüllung gehen.

Die Lehrerin Kerstin Kraus-Zeller hatte seit Herbst vergangenen Jahres die zwölftägige Pilgerfahrt entlang des Camino Portugues geplant. In Kooperation mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) wurde eine Aktion namens "Das EGF trägt euren Wunsch bis an das Ende der Welt" gestartet. Sie bastelten Boxen, die in den Kirchen St. Anna Forchheim, St. Josef Buckenhofen, Don Bosco Forchheim, St. Johannes der Täufer, Christuskirche, St. Martin, Verklärung Christi, St. Johannis aufstellt wurden. Dort konnten bis September alle Interessierten einen Herzenswunsch einwerfen, zusammen mit einer kleinen Spende. Die Spende von 1020 Euro wurde dem ASB für sein Projekt "Wünschewagen" bereits übergeben. red

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