Münnerstadt
Breitband

Probleme mit Kabelfernsehen und Internet sind vorerst vom Tisch

Die vor allem im Juni aufgetretenen massiven Probleme mit der Breitbandversorgung seien inzwischen vom Tisch, teilte Bürgermeister Helmut Blank (CSU) mit. Zuvor hatte er ein Gespräch mit Vertretern de...
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Beim offiziellen Spatenstich für den Breitbandausbau vor zwei Jahren herrschte Zuversicht. Zwischenzeitlich aufgetretene Probleme sind nun erst einmal vom Tisch.  Foto: Archiv/Heike Beudert
Beim offiziellen Spatenstich für den Breitbandausbau vor zwei Jahren herrschte Zuversicht. Zwischenzeitlich aufgetretene Probleme sind nun erst einmal vom Tisch. Foto: Archiv/Heike Beudert
Die vor allem im Juni aufgetretenen massiven Probleme mit der Breitbandversorgung seien inzwischen vom Tisch, teilte Bürgermeister Helmut Blank (CSU) mit. Zuvor hatte er ein Gespräch mit Vertretern des Breitbandversorgers Pyur gegeben.
Seine Gesprächspartner waren Carmen Becker, die frühere Geschäftsführerin von NEFtv und heutige Geschäftsführerin von Pyur, sowie Wilfried Pantke, Manager Vertrieb bei Pyur. "Ich wollte, dass meine Bürger einen Namen und eine Nummer haben, an den sie sich wenden können", erläutert der Bürgermeister. Das sei gelungen. Die zusätzliche Servicenummer, unter der von Montag bis Sonntag in der Zeit von 8 bis 22 Uhr ein Ansprechpartner erreichbar ist, ist die 030/257 773 33. "Das läuft hervorragend", sagt Helmut Blank. Die Pyur/Tele Columbus AG sei der mittlerweile drittgrößte Anbieter in Deutschland mit rund 3,6 Millionen angeschlossenen Haushalten. Vor großen Herausforderungen stehe die Firma wegen des geänderten Datenschutzgesetzes und wegen der Umstellung von analogen auf digitalen Empfang. Der Anbieter habe nach seinen Angaben 200 neue Servicekräfte eingestellt, so der Bürgermeister.
Er habe alle Ortsreferenten bzw. Ortssprecher um Rückmeldung gebeten, inwieweit es noch Probleme mit dem Fernsehempfang bzw. dem Internet gibt. Lediglich in Großwenkheim und in Windheim habe es noch jeweils eine Anfrage gegeben.
Im Frühjahr und vor allem im Frühsommer hatte das noch anders ausgesehen. Die Beschwerden über nicht funktionierendes Netz hatten sich derart gehäuft, dass Helmut Blank dem Anbieter eine Frist gesetzt und ihn aufgefordert hat, dauerhaft technische Leistungen wie im Kooperationsvertrag festgesetzt zu erbringen. Anderenfalls werde sich die Stadt nach einem neuen Anbieter umsehen. Besonders geärgert haben sich die Nutzer darüber, dass sie keinen Ansprechpartner gefunden haben. Pyur hat technische Probleme aufgeführt und sich für die Unannehmlichkeiten entschuldigt. Einige Kabelkunden sind auf Satellitenempfang umgestiegen.


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