Pretzfeld

Pretzfeld zahlt nun doch Erste-Hilfe-Kurs für Feuerwehr

von unserem Mitarbeiter Karl-heinz Frank Pretzfeld — Der Marktgemeinderat beschloss jetzt im Nachgang zu seiner Januarsitzung mit 14:0 Stimmen, die Kosten für einen Erste-Hilfe-Kur...
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von unserem Mitarbeiter Karl-heinz Frank

Pretzfeld — Der Marktgemeinderat beschloss jetzt im Nachgang zu seiner Januarsitzung mit 14:0 Stimmen, die Kosten für einen Erste-Hilfe-Kurs für 13 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr Hagenbach in Höhe von 195 Euro ausnahmsweise, weil erst nachträglich eingereicht, zu übernehmen.
Gleichzeitig legte das Gremium unter dem Vorsitz von Bürgermeisterin Rose Stark (SPD/Öko) fest, dass diese Kostenübernahmeregelung ab diesem Jahr für alle sechs Feuerwehren des Marktes Pretzfeld gelten wird, vorausgesetzt, dass es sich bei den Kursteilnehmern um aktive Feuerwehrdienstleistende handelt und der jeweilige Kommandant vor Beginn der Kurse die Teilnehmer benennt.
Auf Nachfrage bei Kreisbrandinspektor Georg Henkel hatte dieser erklärt, dass der Erste-Hilfe-Kurs Bestandteil der Feuerwehrgrundausbildung "Truppmann Teil 1" ist und somit die Teilnahme Pflicht für jeden aktiven Feuerwehrdienstleistenden sei. Dem gegenüber bestehe für die Absolvierung eines Erste-Hilfe-Auffrischungskurses keine zwingend vorgeschriebene Teilnahmepflicht, wenngleich auch sie natürlich wünschenswert sei. Auch Bürgermeisterin Stark vertrat bei dieser Gelegenheit die Meinung, dass ein Beherrschen der Erste-Hilfe-Maßnahmen für den Feuerwehrangehörigen bei seinen Einsätzen als Ersthelfer lebenswichtig sein kann.

Vize-Kommandant bestätigt

Damit sollte nun eine Diskussion ihr Ende gefunden haben, die in der Sitzung am 20. Januar mit der Abwägung im Gemeinderat ihren Anfang genommen hatte, ob denn diese Kursgebühren als Pflichtaufgabe der Gemeinde für den kommunalen Brandschutz anzusehen seien und somit übernommen werden müssen oder es sich um freiwillige Ausgaben handeln würde, die man auch bei den anderen Ortsvereinen in den letzten Jahren deutlich zurückgefahren hatte.
Anschließend bestätigte der Rat den neu gewählten stellvertretenden Feuerwehrkommandanten Maximilian Jentsch aus Hagenbach einstimmig in seinem neuen Führungsamt.
Dem katholischen Kindergarten wurde ein 50-prozentiger Zuschuss für die Erneuerung der Spielgeräte und der Einzäunung zugesagt, der sich bei Gesamtausgaben von rund 35 500 Euro auf 17 250 Euro belaufen dürfte.
Ein weiteres Thema war das rund 33 000 m² große Gelände in Nachbarschaft der Firma Geiger im südlichen Ortsteil Altreuth, für das bereits im Jahre 1966 ein Bebauungsplan aufgestellt wurde. Bisher wurden aber erst zwei Reihenhäuser im Jahre 1970 errichtet.

Baugebiet soll belebt werden

Nunmehr ist ein privater Investor daran interessiert, den bis heute ruhenden Bebauungsplan mit einer modernen Bebauung zum Leben zu erwecken, weshalb jetzt Matthias Bornhofen vom gleichnamigen Architekturbüro aus Bamberg dem Marktgemeinderat einen ersten konzeptionellen Entwurf vorstellte.

Wohnlandschaft Pretzfeld

Dabei sei vorgesehen, auf dem Gelände mit seinen 300 m Höhenunterschied eine in zwei Bereiche mit Einzel- und Reihenhäusern unterteilte "Wohnlandschaft Pretzfeld" mit 24 Gebäuden entstehen zu lassen, durchzogen von Bachläufen und mit einem kleinen Biotop vor jedem Haus und Dachbegrünungen zur Regenwassergewinnung sowie mit einer in einen Wendehammer einmündenden Erschließungsstraße verkehrsmäßig angebunden.
In einer der nächsten Sitzung will sich das Gremium ausführlich mit den Möglichkeiten der gemeindlichen Bauleitplanung befassen, um sich danach entsprechend zu dem Vorhaben zu äußern.

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