Steinbach am Wald
Einweihung

Pressig freut sich über eine neue Drehleiter

Die Freiwillige Feuerwehr Pressig hat ihr neues Drehleiter-Fahrzeug durch Diakon Alfred Trebes segnen lassen. Wie er im vorhergehenden Gottesdienst sagte, sei es gut, ein Gerät, das Menschenleben rett...
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Diakon Alfred Trebes hat im Beisein vieler Gäste den Segensritus vor dem Feuerwehrgerätehaus gespendet. Fotos: Michael Wunder
Diakon Alfred Trebes hat im Beisein vieler Gäste den Segensritus vor dem Feuerwehrgerätehaus gespendet. Fotos: Michael Wunder

Die Freiwillige Feuerwehr Pressig hat ihr neues Drehleiter-Fahrzeug durch Diakon Alfred Trebes segnen lassen. Wie er im vorhergehenden Gottesdienst sagte, sei es gut, ein Gerät, das Menschenleben retten kann, unter dem Schutz Gottes zu stellen. Mit der gesegneten Feuerwehrkerze am Altar im Gotteshaus in Pressig sollten auch die vielen Wehrleute, die ehrenamtlich ihren Dienst verrichten, mit einbezogen werden.

Nach der Prozession zum Feuerwehrhaus segnete der Diakon das neue Fahrzeug und bat den Schutzpatron der Feuerwehren, den heiligen Florian, um Schutz. Vorsitzender Thomas Günther meinte, dass für die Feuerwehr Pressig ein großer Traum in Erfüllung gegangen sei. Die Bürger von Pressig und der ganzen Umgebung dürften nun mit einer optimalen Hilfe rechnen.

Die Wartung wurde teuer

Kommandant Daniel Bartsch ging auf die Geschichte der Drehleitern in Pressig ein. Bereits vor 30 Jahren habe es eine erste gebrauchte Drehleiter gegeben. Vor zehn Jahren wurde diese wiederum durch ein gebrauchtes Gerät ersetzt. Jetzt habe man viel Geld in die Wartung investieren müssen, weshalb der Gemeinderat beschloss, eine neue Drehleiter anzuschaffen. Zusammen mit der Gemeinde Memmelsdorf (Landkreis Bamberg) habe man eine gemeinsame europaweite Ausschreibung durchgeführt. Den Zuschlag erhielt letztlich der Fahrzeughersteller Magirus. Schon im Vorfeld habe die Pressiger Feuerwehr mit dem Gerät fleißig Übungen durchführen können.

Kosten von 600 000 Euro

Bürgermeister Hans Pietz bezeichnete es als schönen Tag für die Wehr, der eindeutig belege, was möglich ist, wenn alle zusammenstehen. Eine technische Sanierung der alten Drehleiter sei nicht wirtschaftlich gewesen, deshalb habe man nunmehr ein neues Fahrzeug angeschafft. Er zeigte sich überzeugt, dass diese Investition richtig und das Gerät bei der Feuerwehr in Pressig in besten Händen sei.

Landrat Klaus Löffler meinte, dass es von Stabilität zeuge, was die Feuerwehrleute in den Gemeinden leisten. Die Politik könne nur die Rahmenbedingungen schaffen, am Ende müssten die freiwilligen Helfer mit den Gerätschaften arbeiten.

Die Restkosten des knapp 600 000 Euro teuren Hubrettungsfahrzeugs teilen sich die Gemeinde und der Landkreis mit jeweils 166 000 Euro.

Im Namen der Kreisbrandinspektion gratulierte Klaus Dressel zum neuen Fahrzeug. Die Feuerwehren hätten eine ganze Fülle von Aufgaben, um in großen und kleinen Notsituationen zu helfen. Die Drehleiter habe sich für Aufgaben in der Höhenrettung bereits mehrfach bewährt, so Dressel. Grußworte sprachen Vertreter der weiteren Hilfsorganisationen und Markus Löffler für die Polizeiinspektion Ludwigsstadt.

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