Pressig

Pressig fordert Tempo 30

Lärm und Gefährdungen entlang der Ortsdurchfahrt der B 85 waren die wichtigsten Themen.
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Für den Bereich zum Ortsausgang Richtung Neukenroth fordert der Markt Pressig eine 30 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung.  Foto: Hofmann
Für den Bereich zum Ortsausgang Richtung Neukenroth fordert der Markt Pressig eine 30 km/h-Geschwindigkeitsbegrenzung. Foto: Hofmann

Karl-Heinz Hofmann Schwerpunkte bei der Bürgerversammlung im Pressiger Jugendheim, die gut besucht war, waren die Verkehrsanbindungen beziehungsweise Lärm und Gefährdungen entlang der Ortsdurchfahrt der B 85, die Ortsumgehung der B 85 sowie der Ausbau der Staatsstraße 2201 in Richtung Welitsch.

Rita Grom und Christa Bergmann, beide Anwohnerinnen der B 85 Ortsdurchfahrt, fragten, wann endlich Flüsterasphalt komme und wann die Straße saniert werde. Beide wünschten sich eine Erweiterung der im Schulbereich eingeführten Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Eine 30 km/h-Zone durch Pressig werde es nicht geben, meinte Bürgermeister Hans Pietz (FW), weil diese im nördlichen Bereich schnurgerade sei und auch zwei Fußgängerampeln die Überquerung absichern.

Allerdings sah der Bürgermeister im südlichen Bereich bis Ortsausgang Richtung Neukenroth einen Handlungsbedarf und er habe deshalb bereits beim Landratsamt Kronach entsprechenden Antrag gestellt. Zur Ortsumgehung B 85 erklärte Pietz, dass er seit Jahren dran sei.

Bahnunterführung

Annette Fischer beklagte erneut den desolaten Zustand bei der Bahnunterführung. Außerdem warte man noch auf einen Steg über den Landleitenbach bei Rothenkirchen.

"Wir haben bei der DB den Zustand der Bahnunterführung immer wieder moniert", sagte Pietz, aber die Reaktionen seien bescheiden, bis gar keine, schließlich handle es sich um Bahneigentum. Hinsichtlich des Stegs habe man lange Zeit auf die zugesagte Unterstützung des Naturparks Frankenwald gewartet. Nun werde die Gemeinde den Steg wohl selbst bauen müssen. Bürgermeister Hans Pietz gab eingangs auch offiziell bekannt, dass dies seine letzte Bürgerversammlung in seiner Amtszeit als Bürgermeister sein wird, weil er bei den Kommunalwahlen im März nicht mehr für dieses Amt kandidieren werde.

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