Litzendorf

Prächtiges Haus für Kinder

Viel Lob für den Architekten, die Erzieherinnen und die Baugewerke gab es von Bürgermeister und Gemeinderat bei der Besichtigung der neuen Räume der Kindertagesstätte am Ellernbach im Litzendorfer Ortsteil Naisa.
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Freudiges Ereignis: Architekt Clemens Keller (Mitte), Bürgermeister Wolfgang Möhrlein (3. v. l.) und die Ratsmitglieder können sehen, dass das Projekt "Haus für Kinder am Ellernbach" wohl gelungen ist. Foto: Rüdiger Klein
Freudiges Ereignis: Architekt Clemens Keller (Mitte), Bürgermeister Wolfgang Möhrlein (3. v. l.) und die Ratsmitglieder können sehen, dass das Projekt "Haus für Kinder am Ellernbach" wohl gelungen ist. Foto: Rüdiger Klein

Der Auftakt für die jüngste Gemeinderatssitzung in Litzendorf erfolgte im Ortsteil Naisa, wo die Gremiumsmitglieder die neuen Räume der Kindertagesstätte "Haus für Kinder am Ellernbach" besichtigten. Zwei neue Räume für Kinderkrippengruppen galt es zu inspizieren und einen neuen Raum für eine weitere neue Kindergartengruppe.

Mächtig stolz auf das Erreichte zeigten sich die Räte und Bürgermeister Wolfgang Möhrlein (CSU) gleichermaßen angesichts der hohen Raumqualität, die mit der Erweiterung und Sanierung der Räume im Haus am Ellernbach erreicht wurde. Eine Kostenüberschreitung für diese Maßnahme habe sich nur deshalb eingestellt, so Möhrlein und Architekt Clemens Keller, weil Mehraufwendungen und somit auch Mehrkosten für die Außenanlagen aufgelaufen seien.

In das allgemeine Lob für den Architekten, die Erzieherinnen und die höchst zuverlässigen Baugewerke mischte sich beim Bürgermeister aber auch ein bisschen Sorge. Der Andrang nach Krippen- und Kindergartenplätzen halte unvermindert an, so Möhrlein. Das sei zunächst eine wunderbare Entwicklung für die Gemeinde, aber es fordere, kaum dass das eine Projekt zu Ende geführt ist, schon wieder intensive Vorüberlegungen dazu, wo man demnächst weiterbauen könne, um dem reichen Kindersegen in der Gemeinde mit qualitätvollen Einrichtungen begegnen zu können.

Erfreuliche Entwicklung

Kaum weniger erfreulich für die Gemeinde ist die Entwicklung im Baugebiet "Aufseesianische Wiesen" im Ortsteil Pödeldorf. Dort errichtet die BayernCare, Immobilien GmbH Co. KG aus Erlangen eine barrierefreie Wohnanlage mit Tagespflege. Der Sachstandsbericht dazu gab reichlich Grund zum Optimismus. Zumal sich in der Ratssitzung erwies, dass der Bauträger auf diverse Änderungswünsche seitens der Gemeinde bereitwillig eingegangen ist. Man hoffe, im Sommer 2019 mit der Maßnahme beginnen zu können und rechne von da an mit 18 Monaten Bauzeit, erklärte die BayernCare zum Projekt, das voll im Plan liege.

Zusagen für die Wehr

Im dritten Tagesordnungspunkt befasste man sich mit der Ersatzbeschaffung von Feuerwehrfahrzeugen für die freiwilligen Wehren in Pödeldorf und Melkendorf. Auch hier zeigten sich Rat und Verwaltung nicht nur bestens präpariert, sondern auch weit- und umsichtig. Keine der Ortsteil-Wehren solle schlechter gestellt sein, so Bürgermeister und Ratsgremium, denn man schätze das Engagement der Floriansjünger gleichermaßen, gleich welcher freiwilligen Feuerwehr in der Gemeinde Litzendorf sie zugehörten. Immerhin habe das Pödeldorfer Feuerwehrfahrzeug 30 Dienstjahre und das Melkendorfer sogar 34 Dienstjahre auf dem Buckel. Und da die Indienststellung der neuen Fahrzeuge frühestens 2021 erfolgen könne, kommen bei den Alt-Fahrzeugen noch ein paar Jahre Dienstpflicht hinzu.

Schließlich erläuterte die Verwaltungsspitze noch die stattliche Zahl von 24 Maßnahmen, die für die Bedarfsmitteilung zur Städtebauförderung im Programmjahr 2019 gemeldet werden sollen oder weiter fortgeschrieben werden müssen.

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