Ebern

Posaunen(b)engel dürfen ran

Die Musikschule Ebern und die Blaskapellen in der Region suchen Nachwuchs. Aktuell können Eltern ihre Sprösslinge in die Kurse eintragen, der Anmeldeschluss ist dann am Sonntag, 30. Juni.
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Die Haltung ist schon mal 1a: Früh übt sich .... Genau wie sein Opa Herbert, Posaunist und Vorsitzender der Blasmusik Kraisdorf, übt sich Elias Schönmann an den Zügen der Posaune. Foto: Simon Albrecht
Die Haltung ist schon mal 1a: Früh übt sich .... Genau wie sein Opa Herbert, Posaunist und Vorsitzender der Blasmusik Kraisdorf, übt sich Elias Schönmann an den Zügen der Posaune. Foto: Simon Albrecht

"Es wird immer schwieriger, junge Leute für die Blasmusik zu bekommen." So umschreibt Herbert Schönmann, Vorsitzender der Blasmusik Kraisdorf, eine sich abzeichnende Entwicklung im Blasmusik-Sektor.

Deshalb gehen die Musikschule Ebern und die Blasmusikkapellen in der Region gemeinsame Wege. Bei einer Werbeveranstaltung in Kraisdorf, sagt Schönmann, seien zwar viele Interessenten da gewesen, angemeldet für einen Ausbildungslehrgang hätten sich aber nur wenige. Dabei müssten die Bläserschüler nicht nach Ebern fahren, sondern die Übungsstunden könnten - bei genügender Beteiligung - in jedem Dorf stattfinden. Beispielsweise gebe es in Pfarrweisach im Rathaus einen geeigneten Raum oder im Bürgerzentrum in Kraisdorf. Auch jede andere Musikkapelle könne bei genügender Beteiligung einen Raum zur Verfügung stellen. Mit der neuen Leiterin der Musikschule Ebern, Kristina Renner, hätten die Vereine durchwegs positive Erfahrungen gemacht, lobt Schönmann. Nach einer zwei oder drei Jahre dauernden Ausbildungszeit können sich die Teilnehmer entscheiden, ob sie bei der Musikschule weitermachen oder in ein Blasorchester eintreten wollen.

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