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Ausgangsbeschränkung

Polizei löst Seniorenparty auf - die meisten aber sind diszipliniert

Vier Männer im Alter von 80, 79, 77 und 48 Jahren müssen jetzt mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen: Sie hatten in Hallstadt gegen die bestehende Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona...
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Vier Männer im Alter von 80, 79, 77 und 48 Jahren müssen jetzt mit einem empfindlichen Bußgeld rechnen: Sie hatten in Hallstadt gegen die bestehende Ausgangsbeschränkung im Zusammenhang mit der Corona-Krise verstoßen.

Das war geschehen: Weil sie am Donnerstag im Stadtpark von mehreren Männern angesprochen wurde, wandte sich eine Frau an die Polizei. Die vier Männer saßen biertrinkend beieinander und riefen ihr lautstark zu, dass der Park gesperrt sei. Beim Eintreffen der Polizei zeigten sich die Herren zunächst unbelehrbar hinsichtlich der Ausgangsbeschränkung. Unter Androhung eines Gewahrsams bei der Polizei wurden sie nach Hause geschickt und wegen des Verstoßes nach dem Infektionsschutzgesetz angezeigt.

Dennoch scheint ein solcher Vorfall eher die Ausnahme. Seit der ersten Allgemeinverfügung Mitte März im Zusammenhang mit dem Coronavirus führt die Landkreispolizei Kontrollen durch. Das erste Resümee fällt deutlich positiv aus, berichtet jetzt die Polizei. Die Bürger im Landkreis hätten viel Verständnis für die Maßnahmen der Staatsregierung und würden sich gut an die Ausgangsbeschränkung halten. Darüber hinaus zeigten sich die allermeisten bei polizeilichen Maßnahmen einsichtig und fast immer reiche eine Belehrung aus.

Bisher waren nur vereinzelt Verstöße festzustellen, die eine Anzeige nach sich zogen. Betroffene müssen hierbei allerdings mit einem nicht zu knappen Bußgeld rechnen - wer sich nicht an die Ausgangsbeschränkung hält, gefährdet andere Menschen. Dass sich die Menschen im Landkreis so vorbildlich an die Ausgangsbeschränkung halten, sei ist in diesen schwierigen Zeiten nicht immer einfach, zeige aber die große Solidarität, die den Helfern bei den Sanitäts- und Rettungsdiensten, der Feuerwehr und dem THW, sowie den Pflegern und Ärzten in den Kliniken entgegengebracht wird, die nahezu rund um die Uhr im Einsatz sind. red