Bad Staffelstein

Platz wird nun saniert

Gemeinderat  Weil von Bürgern der schlechte Zustand des Platzes zwischen TSV-Sportheim und altem Feuerwehrhaus in Kleukheim immer wieder moniert worden war, wird er nun von der Gemeinde Ebensfeld neu asphaltiert. Der TSV bringt dabei Eigenleistung mit ein.
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Keinen schönen Anblick bietet der Platz zwischen dem Kleukheimer TSV-Sportheim und dem alten Feuerwehrhaus (im Bild). Nun soll er neu asphaltiert und hergerichtet werden. Foto: Matthias Einwag
Keinen schönen Anblick bietet der Platz zwischen dem Kleukheimer TSV-Sportheim und dem alten Feuerwehrhaus (im Bild). Nun soll er neu asphaltiert und hergerichtet werden. Foto: Matthias Einwag
von unserem Redaktionsmitglied 
Matthias Einwag

Kleukheim — Der Platz zwischen dem TSV-Sportheim und dem alten Feuerwehrhaus ist seit vielen Jahren in schlechtem Zustand. Der Asphalt ist löchrig, die Randsteine stehen krumm, die Kanaldeckel ragen relativ weit aus der Fahrbahn und wenn es regnet, läuft das Wasser nicht ab. Kurzum: Dieser Platz ist nicht vorzeigbar. Er soll deshalb noch vor der Winterpause saniert werden.
Bürgermeister Bernhard Storath (CSU) erklärte in der Gemeinderatssitzung am Dienstag, was dort nun geschehen soll. Die Gemeinde beabsichtige, die Wasserführung zu erneuern und die gesamte Straße, einschließlich des Feuerwehrvorplatzes, mit einer Asphaltfeinschicht zu überziehen.
Weil sich ein Teil der Straße und des Platzes im Eigentum des TSV Kelbachgrund befinde, sei die Vorgehensweise zuvor mit dem Vereinsvorstand besprochen worden. Man habe sich darauf geeinigt, dass die Angehörigen des Sportvereins in Eigenleistung die Sanierung der Wasserführung und der Randsteine vornehmen. Der gemeindliche Bauhof stelle die Geräte und das Material. Im Gegenzug übernehme die Gemeinde die Asphaltierungsarbeiten. Die Kosten dafür würden nicht auf die Angrenzer umgelegt.
Die Geräte- und Materialkosten für die Randsteine belaufen sich nach Bernhard Storaths Angaben auf 6500 Euro. Die Kosten der Asphaltierung werden von der Gemeindeverwaltung auf rund 30 000 Euro geschätzt.
Das sei "ein unorthodoxer Weg", einem Verein entgegenzukommen, der selbst viel in der Ortsgemeinschaft leiste, sagte der Bürgermeister.
Der Beschluss, die Sanierung des Platzes auszuführen, fiel einstimmig.

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