Burgkunstadt
burgkunstadt.inFranken.de  Schüler der Realschule Burgkunstadt wurden für ihren Beitrag im Wettbewerb "Me and my Data" ausgezeichnet.

Platz 1 für Video "Daten-Verfolgung"

Einmal mehr erfuhr die Realschule Burgkunstadt eine besondere Auszeichnung. Dieses Mal waren Kathrin Zimmer, Koordinatorin der Themenplattform Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft und Kultur, und ...
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Die erfolgreichen Schüler mit Klassenlehrerin Sabine Metzner (links), Schulleiterin Monika Geiger (Zweite von links), Kathrin Zimmer, Koordinatorin der Themenplattform Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft und Kultur (rechts), und Dominik Galle, Koordinator der Themenplattform Verbraucherbelange des Zentrums Digitalisierung in Bayern (Zweiter von rechts) Foto: Roland Dietz
Die erfolgreichen Schüler mit Klassenlehrerin Sabine Metzner (links), Schulleiterin Monika Geiger (Zweite von links), Kathrin Zimmer, Koordinatorin der Themenplattform Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft und Kultur (rechts), und Dominik Galle, Koordinator der Themenplattform Verbraucherbelange des Zentrums Digitalisierung in Bayern (Zweiter von rechts) Foto: Roland Dietz

Einmal mehr erfuhr die Realschule Burgkunstadt eine besondere Auszeichnung. Dieses Mal waren Kathrin Zimmer, Koordinatorin der Themenplattform Digitalisierung in Bildung, Wissenschaft und Kultur, und Dominik Galle, Koordinator der Themenplattform Verbraucherbelange des Zentrums Digitalisierung in Bayern (ZD.B), zu einer Auszeichnung nach Burgkunstadt gekommen. Das ZD.B hatte dabei ein wichtiges Thema aufgegriffen, das in aller Munde ist: "Wie schütze ich meine Daten?" im modernen Zeitalter der Digitalisierung. Diese Frage stand nun im Fokus des vom ZD.B organisierten Schülerwettbewerbs "Me and my Data". Das ZD.B hatte dazu Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 10 aller weiterführenden Schulen in Bayern zur Einsendung selbst gestalteter Beiträge rund um das Thema "Data Privacy" aufgerufen.

Die Schüler der Realschule Burgkunstadt, Anna-Lena Lohrer, Milana Neimann, Anna Motschenbacher, Angelina Vorndran, Tobias Gack, Eva Tauer, Jahna Pöhner und Marie-Luise Bruns sind die "Medienscouts". Sie belegten den ersten Platz mit ihrem Videoprojekt "Daten-Verfolgung". In ihrer Einsendung zeigen die Medienscouts auf, welche Gefahren im nachlässigen Umgang mit sensiblen Daten im Alltag lauern können.

Lobend hob die Jury die Professionalität der Video-Aufnahmen und die eingängige Storyline des Beitrags hervor.

Schulleiterin Monika Geiger freute sich wie auch Klassenleiterin Sabine Metzner über den tollen Erfolg der Schüler. Sie gab der Hoffnung Ausdruck, dass sich mehr Schüler eine Teilnahme an derlei Schülerwettbewerben zutrauen.

Sorgloser Umgang mit dem Handy

Voll des Lobes für das Projekt war auch Kathrin Zimmer vom ZD.B. Sie ging auf die Möglichkeiten des Bildungsbereiches "Digitalisierung" in Schulen ein. Schon neben den Bildungseinrichtungen seien die meisten Schüler durch verschiedenste Möglichkeiten in der digitalen Welt unterwegs. Der sorglose Umgang mit dem Handy im Video zeige auf, dass Aufnahmen ins Internet kommen, die der Privatsphäre unterliegen.

"Eure Posts, Bilder und Accounts sind nicht so privat, wie es erscheint", war deshalb die Botschaft und gleichzeitig die Warnung des Kurzfilms. An drei Nachmittagen hatten die Schüler die Arbeit dafür erledigt, und Tobias Dauer war noch länger mit dem Schnitt des Videos beschäftigt. Als Gewinn gab es für jeden Medienscout einen "Calliope"-Mini-Computer und eine Urkunde. Zudem erhielt die Schule einen Klassensatz des "Calliope" inklusive dreier zusätzlicher Sensoren und eines Workshops der Fraunhofer Roberta-Initiative "Lernen mit Robotern". rdi

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