Marktzeuln
Gemeinderat

Planungen für Schule und Hort in Marktzeuln laufen jetzt parallel

In der Gemeinderatssitzung am Montag berichtete Bürgermeister Gregor Friedlein-Zech (Freie Wähler) von einem Abstimmungs- und Fördergespräch in Sachen Grund...
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In der Gemeinderatssitzung am Montag berichtete Bürgermeister Gregor Friedlein-Zech (Freie Wähler) von einem Abstimmungs- und Fördergespräch in Sachen Grundschulsanierung bei der Regierung von Oberfranken. Architekt Klerner hätte bereits die Planungen zur Umsetzung des Brandschutzkonzeptes erstellt, welche im Juli 2017 der Regierung vorgestellt worden seien.
Nachdem die Schule nahezu 50 Jahre in Betrieb sei, ergebe sich, dass auch die WC-Anlagen sanierungsbedürftig sind und die Gebäudetechnik dem Stand der Technik anzupassen ist. Bisher sei der Hort in den Planungen nur untergeordnet berücksichtigt worden, jedoch gebe es für das Schuljahr 2018/2019 bereits 32 Anmeldungen für den Hort. "Der Hort hat sich auch in Marktzeuln als unverzichtbar erwiesen, was die steigenden Anmeldezahlen belegen", stellte der Bürgermeister fest.


Dauerhafte Betriebserlaubnis

Neuesten Prognosen zufolge könne man davon ausgehen, dass 70 Prozent der Schulkinder den Hort in Anspruch nehmen werden. Abgeleitet von den durchschnittlichen Geburtenzahlen berücksichtige die Regierung 60 Schulkinder für die Grundschule. "Derzeit haben wir für den Hort nur eine vorläufige Betriebserlaubnis. Mit der Beantragung einer dauerhaften Betriebserlaubnis müssen wir die Räumlichkeiten für 42 Kinder in zwei Gruppen für den Hort planen", sagte Friedlein-Zech. Daher seien für die weiteren Planungen intensive Gespräche mit den zuständigen Fachstellen, dem Betriebsträger des Horts, dem Hortpersonal und der Schulleitung zu führen. Auch die Barrierefreiheit sei Voraussetzung, wenn Fördermittel in Anspruch genommen werden.
Dabei müsse der Behindertenbeauftragte eingebunden werden. Sollten Räumlichkeiten durch Schule und Hort gemeinsam genutzt werden, müsse eine Nutzungsvereinbarung getroffen werden. Im Planungskonzept solle das "digitale Klassenzimmer" ebenfalls berücksichtigt werden. Zurzeit werde von der Schulbehörde hierfür ein Konzept für die Schulen erarbeitet. Für die Glasfaserleitung zur Schule könne man mit einer Förderung von 90 Prozent rechnen. Obwohl es derzeit keinerlei Anzeichen von Schadstoffbelastungen gebe, sollte eine Schadstoffuntersuchung vor Sanierungsbeginn in Auftrag gegeben werden, schlug der Bürgermeister vor. Die Regierung nahm auch zu Fördermöglichkeiten Stellung, so Friedlein-Zech. Der Schwellenwert der Förderung liege derzeit bei rund 800 000 Euro, etwa 25 Prozent der Neubaukosten in Höhe von 3,2 Millionen Euro für die Grundschule und 100 000 Euro für den Hort. Ein vorläufiger Antrag werde vom Kämmerer gestellt.
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