Lichtenfels
Exkursion

Plätze frei bei der VHS-Fahrt zu Gurlitt-Sammlung in Bonn

Als im November 2013 bekannt wurde, dass die Staatsanwaltschaft die Kunstbestände von Cornelius Gurlitt beschlagnahmt hatte, war das öffentliche Aufsehen gr...
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Als im November 2013 bekannt wurde, dass die Staatsanwaltschaft die Kunstbestände von Cornelius Gurlitt beschlagnahmt hatte, war das öffentliche Aufsehen groß. Denn die 1500 Kunstwerke waren nicht nur jahrzehntelang dem Blick der Öffentlichkeit entzogen, sondern verdächtig: Handelt es sich dabei um NS-Raubkunst? Die Bundeskunsthalle Bonn präsentiert eine Sonderausstellung unter dem Titel "Bestandsaufnahme Gurlitt - Der NS-Kunstraub und die Folgen".
Im Mittelpunkt der Ausstellung steht eine Auswahl von Kunstwerken aus dem Nachlass von Cornelius Gurlitt, die hier erstmals einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. Gleichzeitig werden in der Bonner Ausstellung die Schicksale der verfolgten Künstler, Kunstsammler und Kunsthändler den Täterbiografien gegenüber gestellt sowie der beispiellose Kunstraub der Nationalsozialisten thematisiert. Die Ausstellung ist das Ziel einer dreitägigen Fahrt der Volkshochschule Lichtenfels von 5. bis 7. Januar.
Ebenfalls auf dem Programm stehen der Besuch der Sonderausstellung "Edouard Manet" im Von-der-Heydt-Museum in Wuppertal und der Sonderausstellung "Bonnard - Matisse. Es lebe die Malerei!" im Städel-Museum in Frankfurt. Bei allen Ausstellungsbesuchen sind für die Gruppe der Volkshochschule exklusive kunsthistorische Führungen reserviert.
Diese dreitägige Reise wird begleitet von Sigrid Radunz-Fichtner aus Lichtenfels. Für die Fahrt sind noch Plätze frei.
Auskünfte erteilt Sigrid Radunz-Fichtner unter Tel. 09571/88835 oder 0172/ 8601354 oder per E-Mail an mailto:sr-reisen@web.de sr-reisen@web.de. red
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