Kösten
kösten.inFranken.de  Der Bund Naturschutz besuchte den Erlebnisbauernhof der Familie Hofmann.

Plädoyer für Lebensmittel aus der Region

"Wir brauchen noch Menschen, die unsere Lebensmittel in unserem Land herstellen und die dafür sorgen, dass alles wächst und gedeiht", erklärte der stellvertretende Kreisgruppenvorsitzende des Bundes N...
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Elisabeth und Norbert Hofmann (Vierte und Fünfter von rechts) öffneten bereitwillig die Tore ihres Rinderstalls anlässlich des "Tags der Regionen" und diskutierten mit BN-Vertretern.  Foto: Anton Reinhardt
Elisabeth und Norbert Hofmann (Vierte und Fünfter von rechts) öffneten bereitwillig die Tore ihres Rinderstalls anlässlich des "Tags der Regionen" und diskutierten mit BN-Vertretern. Foto: Anton Reinhardt

"Wir brauchen noch Menschen, die unsere Lebensmittel in unserem Land herstellen und die dafür sorgen, dass alles wächst und gedeiht", erklärte der stellvertretende Kreisgruppenvorsitzende des Bundes Naturschutz, Günter Lutz, auf der Köstener Heide.

Die Kreisgruppe hatte zum "Tag der Regionen" auf den Erlebnisbauernhof der Familie Hofmann eingeladen. Auf dem Vollerwerbsbetrieb fühlen sich augenscheinlich die Nutztiere und Streicheltiere gleichermaßen sehr wohl. Neben den Rindern und Kälbern gibt es auch Pferde, Hund und Katze. Den Kindern der Besucher hatten es vor allem die neugeborenen Kälber angetan; denn sie konnten diese nach Belieben streicheln.

Mit dem alljährlichen Tag der Regionen sollen die Menschen sensibilisiert werden, sich wieder für Nahrungsmittel und Produkte aus ihrer näheren Umgebung zu interessieren. Das Motto lautet: "Weil Heimat lebendig ist". Das könne nach Meinung des BN aber nur dauerhaft funktionieren, wenn die Betreiber kleiner und mittelständischer landwirtschaftlicher Betriebe faire Preise für ihre Erzeugnisse erzielen.

Bereits in der siebten Generation betreiben die Hofmanns mit ihrem Sohn Landwirtschaft. Zur Zeit sorgen sie sich um 150 Rinder; davon sind etwa 80 Jungtiere. "Wir züchten nur Fleck- und Braunvieh. Unser landwirtschaftlicher Betrieb steht hauptsächlich auf zwei Beinen: nämlich Milch- und Fleischwirtschaft", stellte Elisabeth Hofmann fest. Das Herzstück der Landwirtschaft ist der offene Stall, der oberhalb von Kösten vor neun Jahren gebaut wurde. Der Milchvieh-Laufstall hat breite Liegeboxen und einen größeren Mittelgang. Die Tiere haben dadurch viel Platz. are

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