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Pinzberg
Wasserversorgung

Pinzberg diskutiert über Verbundleitung

Lebhaft diskutierte der Gemeinderat Pinzberg in der gut besuchten Sitzung das Thema Sicherheit der Wasserversorgung. Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU/BB) informierte zunächst über die Verbandssitzun...
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Lebhaft diskutierte der Gemeinderat Pinzberg in der gut besuchten Sitzung das Thema Sicherheit der Wasserversorgung. Bürgermeister Reinhard Seeber (CSU/BB) informierte zunächst über die Verbandssitzung mit Mitgliedern des Wasserzweckverbands Ehrenbürggruppe und der Gemeinde Pinzberg.

Dort hat man sich verständigt, nach einer größeren Sicherheit der Wasserversorgung zu suchen. Die Wetterkapriolen mit sehr trockenen Sommern brachten die bisher verfügbaren Brunnen an ihre Grenzen, weshalb über einen Verbund mit den Stadtwerken Forchheim nachgedacht wird. Ziel ist dabei ein gegenseitiges Aushelfen mit Lieferungen, wobei die Unabhängigkeit der Parteien weiterhin gegeben sein soll.

Die Verbindungsleitung wäre vom Zweng, wo die Wasserversorgung der Stadtwerke angesiedelt ist, zum Bahnhof Pinzberg für den Anschluss an die Wasserversorgung der Gemeinde Pinzberg und des Zweckverbands Ehrenbürg zu legen. Die Verbindungsleitung würde der Freistaat mit 50 Prozent fördern.

Laut Seeber soll im November eine gemeinsame Sitzung aller drei Parteien stattfinden. Anschließend müssen sie die nötigen Beschlüsse fassen. Anfang 2020 soll der Vertrag unterschrieben werden und die Ausschreibung erfolgen. Ziel ist die Realisierung des Projektes im vierten Quartal 2020. Die Inbetriebnahme könnte so 2021 erfolgen.

Nur unter Vorbehalt

Die Gemeinderäte Werner Greif (WUB) und Stefan Hack (CSU/BB) können der Sache nur mit Vorbehalt etwas abgewinnen. Man möchte nicht über den Tisch gezogen werden. Das Wasser Forchheims ist auch gechlort. Seeber meint, das tue der Qualität keinen Abbruch. Spätestens nach vier Tagen seien die Spuren verschwunden.

Wie sieht es mit Mindestabnahmen aus, was bedeutet es, wenn Wasser länger einfach in der nicht beanspruchten Leitung steht?, waren Fragen. Bürgermeister Seeber verwies zudem auf die Notwendigkeit, den Pinzberger Brunnen zu regenerieren. Er wird dann für rund ein halbes Jahr ausfallen. Letztlich sind die Konditionen für die Gemeindevertreter entscheidend für eine Zusammenarbeit mit den Stadtwerken Forchheim.

Die Anschaffung der neuen Straßenbeleuchtung für die Bahnhofstraße in Gosberg wurde bereits an das Bayernwerk für 64 000 Euro vergeben. Die Firma Oesl (Bamberg) wird mit der Aufbereitungssanierung am Bahnhof bei Pinzberg für 32 000 Euro beauftragt, wie Bürgermeister Seeber mitteilte.

Keine Einwendungen hatte der Gemeinderat zur Aufhebungssatzung des Bebauungsplans "Effeltrich-Südwest" im Rahmen der Behördenbeteiligung. Gleiches gilt für die Änderung und Erweiterung der Einbeziehungssatzung "Wohnbebauung Familie Meister" in Gaiganz.

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