Wirsberg
wirsberg.infranken.de  Gemeindebote Heinrich Götz geht nach 25 Jahren in Rente.

Pflicht vorbildlich erfüllt

Nach auf den Tag genau 25 Jahren ist Heinrich Götz als Bote der Marktgemeinde Wirsberg verabschiedet worden. Der "Götz'n Heiner" könnte ein Buch schreiben ü...
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Nach exakt 25 Jahren als verlässlicher Gemeindebote und Rathauskurier wurde Heinrich Götz von Bürgermeister Hermann Anselstetter verabschiedet. Unser Bild zeigt (von links) Sohn Wolfgang Götz, Heinrich Götz, Andrea Müller, Norbert Specht und Hermann Anselstetter. Foto: Werner Reißaus
Nach exakt 25 Jahren als verlässlicher Gemeindebote und Rathauskurier wurde Heinrich Götz von Bürgermeister Hermann Anselstetter verabschiedet. Unser Bild zeigt (von links) Sohn Wolfgang Götz, Heinrich Götz, Andrea Müller, Norbert Specht und Hermann Anselstetter. Foto: Werner Reißaus
Nach auf den Tag genau 25 Jahren ist Heinrich Götz als Bote der Marktgemeinde Wirsberg verabschiedet worden. Der "Götz'n Heiner" könnte ein Buch schreiben über seine Erlebnisse und Tätigkeiten in diesem Vierteljahrhundert, aber aus gesundheitlichen Gründen hat er dazu nicht mehr die Kraft. Einige Anekdoten gab er dennoch zum Besten, so über seinen Umgang mit Hunden.
Er habe immer ein "Leckerli" für seine "Freunde" dabeigehabt, und die Vierbeiner hätten oft schon sehnsüchtig auf ein "Mitbringsel" des Gemeindeboten gewartet. Die Kosten für die "Leckerlis" könne er der Marktgemeinde nicht mehr in Rechnung stellen, so Heinrich Götz scherzhaft: "Dafür habe ich keine Belege mehr!"
Bürgermeister Hermann Anselstetter betonte, dass Heinrich Götz die historische Glocke des Gemeindedieners immer im Archiv ließ: "Aber seinen gesunden Humor hatte er täglich dabei. Es ist eines der ältesten kommunalen Ehrenämter, das Heinrich Götz am 27. Oktober 1992 von Robert Specht übernahm und über ein Vierteljahrhundert hinweg mit vorbildlicher Pflichterfüllung ausübte."
Anselstetter machte deutlich, dass in vielen Kommunen die Gemeindediener längst ausgestorben sind. Nicht aber in Wirsberg und Sessenreuth: "Unser Gemeindebote gehörte zum Ortsbild."
Götz habe am Rande seines Dienstweges auch gerne mal einen Plausch gemacht. "Sein Weg führte zu Fuß von Haus zu Haus. Sein Metier war der menschliche, der bürgernahe Kurierdienst. Als Frühaufsteher betrat er schon morgens um 7 Uhr die Schwelle zum Rathaus." Hermann Anselstetter dankte Heinrich Götz nicht nur persönlich, sondern auch namens aller Ratskollegen, der Mitarbeiter im Rathaus, aller Bürger und Gäste.
Für die Marktgemeindeverwaltung sprach Andrea Müller Dank und Anerkennung aus: "Heinrich Götz war immer zuverlässig."
Die alte Tradition des Gemeindeboten soll nach Möglichkeit auch in Zukunft fortgesetzt werden, sagte Hermann Anselstetter noch. Werner Reißaus
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