Höchstadt.infranken.de  300 Ehrenamtliche bringen sich in der katholischen St.-Georgs-Pfarrei in Höchstadt mit ein.

Pfarrei St. Georg dankt ihren Helfern

Über 300 Ehrenamtliche gestalten das Leben der katholischen St.-Georgs-Pfarrei in Höchstadt mit. "In Zeiten, da es nicht vergnügungssteuerpflichtig ist, sich in der Öffentlichkeit zu seinem Glauben un...
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Für 28 Jahre Mitgliedschaft im Pfarrgemeinderat, davon 20 Jahre als Vorsitzender, bedankte sich die Pfarrei beim diesjährigen Ehrenamtsempfang bei Georg Walcher (r.). Der 74-Jährige kandidierte bei der jüngsten Wahl nicht mehr. Seine Nachfolgerin Karola dos Reis Goncalves fand lobende Worte. Foto: Peter Schramm
Für 28 Jahre Mitgliedschaft im Pfarrgemeinderat, davon 20 Jahre als Vorsitzender, bedankte sich die Pfarrei beim diesjährigen Ehrenamtsempfang bei Georg Walcher (r.). Der 74-Jährige kandidierte bei der jüngsten Wahl nicht mehr. Seine Nachfolgerin Karola dos Reis Goncalves fand lobende Worte. Foto: Peter Schramm
Über 300 Ehrenamtliche gestalten das Leben der katholischen St.-Georgs-Pfarrei in Höchstadt mit. "In Zeiten, da es nicht vergnügungssteuerpflichtig ist, sich in der Öffentlichkeit zu seinem Glauben und darüber hinaus zu seiner Kirche zu bekennen, ist das ein unglaublicher Umstand für unsere Pfarrei", meinte Dekan Kilian Kemmer. Er hatte mit der Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates, Karola dos Reis Goncalves, und Kirchenpflegerin Tanja Schwägerl zum Ehrenamtsempfang eingeladen.
Neben den 60 hauptberuflichen Mitarbeitern in Kirche und Kindertagesstätten kümmern sich die Ehrenamtlichen um eine Vielzahl an Aufgaben. Die gewählten Gremien des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung zählen genauso dazu wie die Mitwirkenden in den Gottesdiensten: Lektoren, Kommunionhelfer, Organisten, Ministranten, die Ausgestaltung der Feste, Prozessionen oder Wallfahrten mit Blumenschmuck, Technik oder Logistik, die Jugendgruppen und der Seniorenbetreuungskreis, die katholischen Verbände und freie Versammlungsgruppen.
Aber auch all die vielen zählen dazu, die das Netzwerk quer durch die 6000-Seelen-Pfarrei aufrechterhalten, indem sie die Pfarrbriefe an alle Mitglieder der Pfarrei verteilen, Caritas-Hauslistensammlungen durchführen, religiöse Zeitschriften verbreiten, die Sternsingeraktion organisieren, um alle Häuser zu erreichen, oder die Erstkommunionkinder und Firmlinge auf ihren großen Tag vorbereiten.


Ein Lob vom Diözesanrat

Zum Netzwerk der Pfarrei zählt aber auch die Feuerwehr mit ihren verschiedenen Dienstleistungen. Mindestens zehn Mal im Jahr demonstriert die Pfarrei ihre Glaubensüberzeugung in der Öffentlichkeit durch Prozessionen, Wallfahrten und Bittgänge, weswegen neben der Feuerwehr auch der städtische Bauhof und folglich die Stadtverwaltung sowie die Stadtkapelle und der Spielmannszug die Aktivitäten begleiten und unterstützen. Die Elternbeiräte der Kindertagesstätten begleiten die Mitarbeiterinnen mit ihren Ideen und in der Umsetzung von Projekten.
In ihren Dankesworten zeichnete die erneut gewählte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Karola dos Reis Goncalves ein von der Kirchenrenovierung bestimmtes und deshalb außerordentliches Jahr 2017 nach, das viele Herausforderungen mit sich brachte. Voll Stolz wies sie auf eine jüngst erschienene Würdigung des Bamberger Diözesanrates hin, in der das Spitzenergebnis der Wahlbeteiligung bei den Pfarrgemeinderatswahlen im Februar als exemplarisch für das gesamte Erzbistum gelobt und hervorgehoben wurde. Aus dem Gremium verabschiedete sie mit dankenden Worten Lisa Maier, Petra Heilmann, Frank Römer, Alfred Fradl, Dethard Peters, Christoph Heitzer und Georg Walcher. Alle bleiben in anderen ehrenamtlichen Funktionen der Pfarrei erhalten.
Erstmals in der Runde konnten der neue Gemeindereferent Michael Knopf und die neue Prokuristin Ute Auinger begrüßt werden. Einen besonderen Dank erhielt Gerhard Wirkner, der seit 30 Jahren dem Pfarrgemeinderat angehört und neben einem Bündel an Aktivitäten seine Arbeitskraft vor allem in der ständigen Vertretung des Mesners zur Verfügung stellt.
Alois Plätzer und Kilian Kemmer stellten für die erkrankte Kirchenpflegerin Tanja Schwägerl die finanzielle Situation der Pfarrei und das Spendenaufkommen zur Kirchenrenovierung dar.
Im vorausgehenden Festgottesdienst in St. Georg bedankte sich der Dekan bei allen für die "wunderbare Zeitvermehrung". Jede geschenkte Minute sei wichtig, und nur auf der Basis des Gebetes und der Gottesdienste können Ideen und Vorhaben gelingen. Ein offenes Ohr für die Jugend forderte er ebenso, da "wir von ihnen ein sehr gutes Vorbild haben und viel von ihnen lernen können". red


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