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Pfarrei dankt den Ehrenamtlichen

Mariä Lichtmess bildete früher nicht nur den Abschluss des Weihnachtsfestkreises, sondern war auch ein wichtiger Tag im Bauernjahr. An diesem Tag erhielten Knechte und Mägde ihren Lohn und die Mitteil...
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Mariä Lichtmess bildete früher nicht nur den Abschluss des Weihnachtsfestkreises, sondern war auch ein wichtiger Tag im Bauernjahr. An diesem Tag erhielten Knechte und Mägde ihren Lohn und die Mitteilung, ob ihr Dienstverhältnis verlängert wurde.

Diesem Lichtmess-Brauch gemäß lädt die Kirchenverwaltung Frensdorf um Herbert Dotterweich mit ihrem Pfarrer Wolfgang Schmidt alljährlich alle Ehrenamtlichen der Pfarrei zu einem gemeinsamen Gottesdienst mit anschließendem Festessen in den Pfarrsaal ein, um so die Wertschätzung des ehrenamtlichen Einsatzes zu verdeutlichen und diesen entsprechend zu würdigen.

Dieser guten Tradition in Frensdorf folgend wurde in diesem Jahr erstmals ein Wortgottesdienst in Form eines Abendlobs gefeiert. In feierlicher Weise gestalteten Ehrenamtliche diese Feier unter Leitung von Walburg Lechner und musikalischer Begleitung von Thomas Kappes.

Im Mittelpunkt stand das Geschenk des Reiches Gottes, das angenommen und gestaltet werden will. Dass dieses in der Pfarrei schon Wirklichkeit wird, zeigten die vielen verschiedenen Ehrenämter, die in Wort und Symbol ihr vielfältiges Wirken und ihren Einsatz nah am Menschen, aber mitten in der Kirche, in froher und kreativer Weise vorstellten. Die Bandbreite reichte von traditionellen Diensten wie Lektor, Kommunionhelfer, Mesner, Schola, Tanzkreis, KAB oder Bibelkreis zu durchaus weniger bekannten wie Postverteiler, Kinderliturgiekreis, Chronik oder Erwachsenenbildung.

Diese Aufgaben seien nicht nur Notwendigkeiten oder eine Berücksichtigung von Laien, auch im Grundvollzug von Kirche im Bereich der Liturgie, sondern öffnen Kirche zur Welt und zum Alltag hin, wenn nämlich Laien die Kirche mit ihren Kompetenzen bereichern und so das Reich Gottes jeweils authentisch aktualisieren.

Nach der Ermutigung durch das Wort Gottes folgte die leibliche Stärkung im Pfarrheim. Dort konnte neben dem Hausherrn Pfarrer Wolfgang Schmidt auch Bischof Severine aus Tansania begrüßt werden. red



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