Nordhalben
Widmung

Peter Schmittnägels Beharrlichkeit machte den Ochsengrundweg möglich

Der Waldwirtschaftsweg am Ochsengrund trägt seinen Namen: Peter Schmittnägel. Der Beharrlichkeit des langjährigen Privatwaldbetreuers war es zu verdanken, dass der nun ihm gewidmete Weg nach jahrzehnt...
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Viele Weggefährten aus dem familiären und beruflichen Umfeld sowie Vertreter der beteiligten örtlichen Vereine fanden sich zur Widmung des "Peter-Schmittnägel-Wegs" in Nordhalben ein.  Foto: Norbert Neugebauer
Viele Weggefährten aus dem familiären und beruflichen Umfeld sowie Vertreter der beteiligten örtlichen Vereine fanden sich zur Widmung des "Peter-Schmittnägel-Wegs" in Nordhalben ein. Foto: Norbert Neugebauer

Der Waldwirtschaftsweg am Ochsengrund trägt seinen Namen: Peter Schmittnägel. Der Beharrlichkeit des langjährigen Privatwaldbetreuers war es zu verdanken, dass der nun ihm gewidmete Weg nach jahrzehntelangem Ringen gebaut werden konnte. Am vergangenen Samstag wurde das gut zwei Kilometer lange Verbindungsstück zwischen Bahnhofstraße und dem Regberg auf seinen Namen "getauft".

Eine gehörige Portion Dickköpfigkeit, Ecken und Kanten attestierten ihm die Redner, durchwegs langjährige Weggefährten, bei der offiziellen Feierstunde. Bürgermeister Michael Pöhnlein schilderte den Kampf um den Weg seit den 1970er Jahren, der hauptsächlich wegen der Weigerung eines privaten Anrainers und fehlenden Geldern lange nicht gebaut werden konnte. Auch während des Baus gab es noch Probleme, die schließlich einvernehmlich gelöst werden konnten.

Als der erste Hinderungsgrund aus biologischen Gründen weggefallen war, ließ der Forstmann auch bei seiner damaligen staatlichen Behörde nicht locker und reklamierte immer wieder den Bau. Schließlich gab die Oberforstdirektion grünes Licht, berichtete Werner Hannig, der damalige Leiter des Nordhalbener Forstamts, der auch Schmittnägels Chef war. 2006 konnte dann das Vorhaben mit dem inzwischen umgewandelten Staatsforstbetrieb umgesetzt werden.

Elke Seyrich dankte dem Marktgemeinderat für die schnelle Umsetzung der Namens-Widmung, die ihr Verein, die Jagdgenossenschaft Nordhalben, initiiert und mitfinanziert hatte. Zu der kleinen Feier hatten sich rund 50 Personen eingefunden, die größtenteils aus seinem persönlichen Umfeld stammten. Darunter waren viele berufliche Kollegen, aber auch Mitglieder der örtlichen Frankenwaldvereinsgruppe, die die Ausrichtung übernommen hatte.

Michael Wolf erinnerte an die Leistungen Schmittnägels, der u.a. für seine beiden Ortsgruppen Nordhalben und Nurn mit Schülern die naturkundliche Unterrichtsreihe "mit dem Förster in den Wald" jahrelang durchgeführt hatte. "Er war der erste, der für uns richtig Nachwuchsarbeit geleistet hat, wovon wir heute noch profitieren", lobte der Obmann.

Die lehrreiche Tour wird im Nordhalbener Ferienprogramm fortgesetzt und fand am gleichen Tag statt. Das Schild mit dem Widmungsnamen platzierte Tochter Anne Schmittnägel, die auch für eine passende Dekoration gesorgt hatte. Zum Abschluss liefen die meisten Teilnehmer den "Peter-Schmittnägel-Weg" gemeinsam hinauf zum Regberg, wo das Sommerfest des Frankenwaldvereins stattfand. nn

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