LKR Erlangen-Höchstadt

Personalnachfrage sinkt

Die Konjunkturentwicklung 2019 schlägt sich im Vergleich zum Jahreswechsel 2018 in höherer Arbeitslosigkeit, in schwächerer Personalnachfrage und letztlich in größerer Unterbeschäftigung nieder. Aller...
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Die Konjunkturentwicklung 2019 schlägt sich im Vergleich zum Jahreswechsel 2018 in höherer Arbeitslosigkeit, in schwächerer Personalnachfrage und letztlich in größerer Unterbeschäftigung nieder. Allerdings sind die Auswirkungen moderat, heißt es im Bericht der Arbeitsagentur Fürth für den Dezember.

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt waren im Dezember 1441 Menschen arbeitslos gemeldet. Das sind 86 Frauen und Männer mehr als im Vormonat und 97 mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote liegt mit aktuell 1,8 Prozent um 0,1 Prozentpunkte höher als einen Monat zuvor und ebenfalls 0,1 über dem Wert des Vorjahresmonats.

Die Personalnachfrage ist belebt, bleibt jedoch unter Vorjahresniveau. So haben die ansässigen Arbeitgeber im Berichtsmonat 177 offene Stellen gemeldet. Das sind 22 Angebote mehr als vor einem Monat und elf mehr als im Dezember 2018. Seit Jahresbeginn 2019 wurden 1946 Vakanzen gemeldet. Das sind 568 Ausschreibungen weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Bestand umfasst derzeit 710 gemeldete Stellen. Das sind 43 Angebote mehr als im November, aber 256 weniger als im Dezember 2018.

Im Erlanger Stadtgebiet sind 2177 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet. Das sind 26 Personen weniger als im Vormonat, aber elf mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote bleibt mit aktuell 3,4 Prozent seit einem Monat unverändert und liegt damit exakt auf dem Wert vom Dezember 2018. red

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