Kasendorf
Gemeinderat

Peestener wollen den Spielplatz verlagern

Katharina Müller-Sanke Soll der Spielplatz in Peesten verlegt werden oder nicht? Diese Frage ist in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch diskutiert, wenn auch nicht abschließend entschieden worden. Ins...
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Katharina Müller-Sanke

Soll der Spielplatz in Peesten verlegt werden oder nicht? Diese Frage ist in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch diskutiert, wenn auch nicht abschließend entschieden worden.
Insgesamt 20 Peestener hatten sich mit einer Unterschriftenliste an die Gemeinde gewandt und kritisieren, dass der derzeitige Spielplatz sehr ungünstig gelegen sei. Die Kinder müssten die Hauptstraße überqueren, um zum derzeitigen Spielplatz zu gelangen. Auf der Seite, auf der der Spielplatz liegt, gebe es derzeit keine Kinder.


Eigentümer werden kontaktiert

Die Peestener fordern daher, den Spielplatz ins neue Wohngebiet zu verlagern und schlagen den Platz hinter der Dreschhalle vor. Die Gemeindeverwaltung wird nun mit dem Eigentümer der Fläche und auch mit den Nachbarn Kontakt aufnehmen um zu klären, ob eine Verlegung des Spielplatzes hierhin infrage kommt. Alternativ wäre es denkbar gewesen, einen der sieben neu geschaffenen Bauplätze hierfür zu opfern. Das sei jedoch zu teuer, so die einhellige Meinung der Marktgemeinderäte.
In der Sitzung sind die sieben Bauplätze im Baugebiet Peesten-Brunnengasse abschließend beschlossen worden und können nun von Interessenten erworben werden. Damit wird eine wichtige Lücke geschlossen. Die Gemeinde bietet hier Zuzugswilligen Grundstücke zwischen 830 und 1030 Quadratmeter Grund an.


Pferde oder Hunde?

Ein weiteres Thema hatte einigen Diskussionsbedarf: In Krumme Fohre soll ein größeres Grundstück in der Nähe der alten Krumme Fohre verkauft werden. Es gibt drei Interessenten, die auf dem Grundstück jeweils sehr unterschiedliche Pläne haben. Einer stellt sich Pferdehaltung vor, ein weiterer möchte ein Tierasyl einrichten und ein dritter plant eine Hundepension.
Der Gemeinderat hat nun signalisiert, dass es bei der Pferdehaltung vonseiten der Gemeinde keine Einwände geben wird. Die Hundehaltung in gewerblicher Größenordnung mit bis zu 35 Hunden wurde von acht der zwölf Gemeinderatsmitglieder abgelehnt. Befürchtet wird eine Lärmbelästigung der Anwohner.
Mehrere Bauanträge wurden bewilligt: Das ehemalige Raiffeisengebäude in Azendorf wird von der Firma Johann Bergmann GmbH zum Wohnhaus umgebaut. Die ait Deutschland GmbH wird auf ihrem Gelände eine Leichtbauhalle errichten. Am Fichtig in Heubsch ist ein Geräteschuppen genehmigt worden. In Lopp wird ein altes Gebäude aufgestockt und zum Wohnhaus umfunktioniert. Hier wird die Gemeinde noch den Denkmalschutz einbeziehen. Der Gemeinderat hat aber keine Einwände.


Wichtiger Schwimmunterricht

Die Kosten für den Schwimmunterricht der 3. Klassen werden in diesem Jahr höher ausfallen als im vergangenen. Da es sich um eine Klasse mit 28 Schülerinnen und Schülern handelt, müssen zwei Gruppen für den Schwimmunterricht gebildet werden.
Die Hallenbadmiete und der Transport der Kinder kostet 6000 Euro. Aus dem Gremium wird die Frage laut, warum das nicht der Freistaat Bayern finanziere. An der Notwendigkeit des Schwimmunterrichts hatte aber niemand Zweifel.
Die Freiwillige Feuerwehr Azendorf/Löschgruppe Zultenberg braucht eine neue Tragkraftspritze. Sie kostet 12 300 Euro. Rund 4700 Euro wird die Gemeinde aus Fördermitteln wieder zurück erstattet bekommen.


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