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Patientenverfügungen haben ein Verfallsdatum

Beim monatlichen Hausfrauentreff hielt Jürgen Zirbik einen interessanten Vortrag über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht: Im Gasthaus Eisfelder sagte der heutige Nürnberger, der eigentlich aus E...
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Beim monatlichen Hausfrauentreff hielt Jürgen Zirbik einen interessanten Vortrag über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht: Im Gasthaus Eisfelder sagte der heutige Nürnberger, der eigentlich aus Ebern stammt, vor den vielen weiblichen Zuhörern, eine Vorsorgevollmacht sei wichtig, wenn man unter Betreuung gestellt wird, um einen gerichtlich bestellten Betreuer oder Berufsbetreuer zu vermeiden.

Man sollte nur eine Person einsetzen und eine Ersatzperson. Auch ein durch eine Vollmacht eingesetzter Betreuer sei dem Gericht rechenschaftpflichtig. Für minderjährige Kinder sollte eine Sorgerechtsverfügung bestehen, in der man beispielsweise Geschwister oder Paten einsetzen kann.

Alle paar Jahre erneuern

Patientenverfügungen, so Zirbik, müssten immer auf dem neuesten Stand gehalten werden und seien alle zwei bis drei Jahre zu erneuern. Nur ein aktuelles Datum und eine neue Unterschrift genügten nicht.

Erstaunt waren die Zuhörerinnen über die Tatsache, dass 70 Prozent der Patientenverfügungen nicht anerkannt würden, weil sie abgelaufen seien.

Jürgen Zirbik empfahl seinen Zuhörerinnen, die entsprechenden Verfügungen und Vollmachten sicher zu hinterlegen, "damit ein Auffinden nach Eintritt des Ernstfalles gegeben ist". alc

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