Coburg

Patienten sollen im Mittelpunkt stehen

Das Klinikum Coburg beteiligt sich am Tag des Patienten 2018. Trotz modernisierten Patientenrechtegesetzes besteht Aufklärungsbedarf.
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Patienten haben Rechte, am Aktionstag 26. Januar sollen diese auch im Klinikum Coburg erläutert werden.  Foto: rowa-hospital
Patienten haben Rechte, am Aktionstag 26. Januar sollen diese auch im Klinikum Coburg erläutert werden. Foto: rowa-hospital
Am 26. Januar wird bundesweit mit Veranstaltungen und Vorträgen in Krankenhäusern auf die Rechte von Patienten aufmerksam gemacht. Auch das Regiomed-Klinikum Coburg beteiligt sich einer Pressemitteilung zufolge an diesem Aktionstag.


Infostände und Vorträge

Am Freitag werden in der Zeit von 10 bis 15 Uhr Mitarbeiter des Qualitätsmanagements, die beiden Patientenfürsprecher Heidi Bauersachs und Mathias Langbein sowie Experten aus der Notaufnahme an einem Infostand im Eingangsbereich der Klinik Fragen rund um den Aufenthalt, die Behandlung im Krankenhaus sowie zum Thema Patientenrechte beantworten. Zusätzlich werden um 11 Uhr und um 13 Uhr Vorträge zum Thema Patientenrechte/Patientenverfügung durch Rechtsanwalt Matthias Kempf im Konferenzraum neben der Cafeteria angeboten.
Patienten in Krankenhäusern haben Rechte. "In der Praxis zeigt sich jedoch, dass viele Patienten über ihre Rechte nicht informiert sind", berichtet Detlef Schliffke, Vorsitzender des Bundesverbandes Patientenfürsprecher in Krankenhäusern (BPiK). Gemeinsam mit dem Bundesverband Beschwerdemanagement für Gesundheitseinrichtungen (BBfG) ruft der BPiK deshalb am 26. Januar erneut Kliniken und Krankhäuser in Deutschland dazu auf, mit Vorträgen und Infoständen auf die Rechte von Patienten aufmerksam zu machen. "Das 2013 in Kraft getretene Patientenrechtegesetz war lediglich der erste Schritt, die Rechte und Einflussmöglichkeiten von Patienten zu verbessern", so Schliffke weiter. Es bestehe weiterhin großer Handlungsbedarf.


Informiert und aufgeklärt

Für Staatssekretär Karl-Josef Laumann, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, müssen Patienten im Mittelpunkt des Gesundheitssystems stehen. Sie müssen selbstbestimmt und gut informiert sein. Und sie müssen klare Rechte und Pflichten haben. Deshalb freut er sich, dass der BPiK und der BBfG den Tag des Patienten ins Leben gerufen haben. "Informierte und aufgeklärte Patienten verbessern nachweislich die Behandlungszufriedenheit und den Therapieerfolg. Deshalb sehen wir den Ausbau und die Wahrung von Patientenrechten als Chance und nutzen diesen Tag zur Information unserer Patienten", so Dagmar-Astrid Wagner, Krankenhausdirektorin des Klinikums Coburg. red


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