Wohlmuthshüll
Priesterjubiläum

Pater Rudolf kommt gern in seine Heimat

"Unser Leben ist ein Fest", mit diesem freudigen Lied stimmte die Kirchengemeinde von Wohlmuthshüll ein auf den Festgottesdienst in ihrer Filialkirche, in der Pater Rudolf Theiler das 40. Priesterjubi...
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Thomas Jungwirth am Lesepult, am Altar Pater Rigobert und Pater Rudolf Theiler  Foto: Franz Galster
Thomas Jungwirth am Lesepult, am Altar Pater Rigobert und Pater Rudolf Theiler Foto: Franz Galster

"Unser Leben ist ein Fest", mit diesem freudigen Lied stimmte die Kirchengemeinde von Wohlmuthshüll ein auf den Festgottesdienst in ihrer Filialkirche, in der Pater Rudolf Theiler das 40. Priesterjubiläum feierte.

In Wohlmuthshüll geboren, blickt der Geistliche auf ein bewegtes Leben zurück. Er schloss sich den Karmeliten an, über Mainz und Würzburg gelangte er nach Erlangen, wo er nach abgeschlossenem Studium 1979 die Priesterweihe erhielt. Über weitere Stationen in Bamberg und Bad Windsheim kam er 2006 nach Ebern, wo er drei Pfarreien betreut, seinen Heimatort aber immer noch in Ehren hält.

"Du hast deinen Heimatort, deine Wohlmuthshüller, nie vergessen. An allen großen Festen im Kirchenjahr wie die Christmette, die Osternacht, Fronleichnam oder Allerheiligen kommst du zu uns, um mit uns den Gottesdienst zu feiern", sagte Kirchenpfleger Thomas Jungwirth.

Der Kirchenpfleger überreichte als kleines Dankeschön eine Kerze mit dem Bild des Jubilars anlässlich seiner Primiz. "Ich komme zurück zu meinen Wurzeln, wo ich geboren bin, wo ich Mini war und damals die lateinischen Verse murmelte, die wir nie wirklich lernten. Hier fühle ich mich zu Hause", sagte der Pater. In die Runde schauend entdeckte er viele Begleiter auf seinem Lebensweg. Sie waren weither angereist. Konzelebrant Pater Rigobert aus Mainz, geboren im nahen Hartenreuth, hielt hier einst die Rede zur Primiz. An gleicher Stelle blickt er jetzt zurück auf die 40 Jahre des Jubilars. "Was Papst Johannes Paul II. für die Polen war, das bist du für die Wohlmuthshüller, das sind doch gute Aussichten", meinte er. Pater Rigobert erinnerte an die Aufbruchsstimmung nach dem Konzil, aber auch an die heutige Zeit mit einer anderen Stimmung. Pater Rigobert forderte die Öffnung der Kirche. Dem Jubilar wünscht er noch viele erfüllte und gesegnete Jahre im Weinberg des Herrn. Die Ebermannstadter Bürgermeisterin Christiane Meyer (NLE) verwies in ihrer Laudatio auf die enge Verbindung des Jubilars mit der Cursillo-Bewegung, die sich die Neuvermittlung des Glaubens an Menschen zur Aufgabe macht. "Dass aus einem Ort ein Priester hervorgeht, war schon immer eine große Ehre und ist es noch heute", sagte die Bürgermeisterin.

Für die Pfarrgemeinde Ebermannstadt überbrachte deren Vorsitzende Birgit Rascher die Glück- und Segenswünsche. Auf der Empore stimmte der Taizé-Singkreis treffend an "Freu dich, dass du ein Zuhause hast ..." nach der Melodie "Freude schöner Götterfunken". Die Atmosphäre im Gotteshaus war tief geprägt vom Dialog einer kleinen, intakten Gemeinschaft. Thomas Jungwirth lud am Ende ein zum gemütlichen Beisammensein auf dem Platz vor der Filialkirche St. Marien.

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