Herzogenaurach
Seelsorge

Pater Ashoks Abschied aus Herzogenaurach kam schneller als gedacht

Pater Antony Mathew Ashok ist am Sonntag im Gottesdienst in der Herzogenauracher Stadtpfarrkirche als Seelsorger verabschiedet worden. Er wirkte seit September 2018 als Pfarrvikar in Herzogenaurach. D...
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Pater Antony Mathew Ashok geht nach Schnaittach. Foto: M. Welker
Pater Antony Mathew Ashok geht nach Schnaittach. Foto: M. Welker

Pater Antony Mathew Ashok ist am Sonntag im Gottesdienst in der Herzogenauracher Stadtpfarrkirche als Seelsorger verabschiedet worden. Er wirkte seit September 2018 als Pfarrvikar in Herzogenaurach. Den Gottesdienst zelebrierte Ashok mit Stadtpfarrer Helmut Hetzel, Kaplan Tobias Fehn, sowie Pater Moison Michael.

Pater Ashok stammt aus Südindien. Geboren wurde er 1984 im Bundesland Tamilnadu. In Sathipatu besuchte er zunächst die St.-Petrus-Schule und in der Oberstufe die St.-Josef-Schule. Nach dem Theologiestudium empfing er 2013 in der Erzdiözese Pondicherry die Priesterweihe. Pater Ashok ist Mitglied im Orden der Missionare des Heiligen Franz von Sales. Seit 2015 ist er in Deutschland, wo er zunächst als Kaplan in St. Johannes in Neustadt/Aisch eingesetzt war. Im Seelsorgebereich Herzogenaurach wirkte er als Pfarrvikar und wohnte gemeinsam mit Pater Moison im Pfarrhaus von St. Otto. Ab September wirkt Pater Ashok als Pfarrvikar im zukünftigen katholischen Seelsorgebereich Pegnitztal mit Sitz in Schnaittach.

Für Stadtpfarrer Hetzel ist die Kirche in Bewegung, manchmal schneller als gedacht. Denn erst am 1. Juli sei unverhofft die Nachricht von der Versetzung von Pater Ashok nach Schnaittach in Herzogenaurach angekommen. Eigentlich hätten alle damit gerechnet, dass er noch länger in Herzogenaurach als Seelsorger wirken könne. Aus der Gemeinde kamen zahlreiche Meldungen: "Schade, dass Pater Ashok nach Schnaittach gehen muss!" Hetzel würdigte an Ashok die menschliche Ausstrahlung, Offenheit und Herzlichkeit, außerdem könne er gut auf Menschen zugehen. Daneben habe er eine künstlerische Ader und verfüge über Humor.

Dank an die Herzogenauracher

Für Pater Ashok selbst war die Versetzung nach Schnaittach eine große Überraschung. Es sei für ihn nicht einfach, denn dort sei er auf sich selbst gestellt. Glücklicherweise habe ihm Stadtpfarrer Hetzel in Herzogenaurach bereits Verwaltungsaufgaben übertragen. Dadurch habe er viel gelernt. Er, Ashok, vertraue auf Gott, und bittet alle um das Gebet. Sein Dank ging an alle Mitarbeiter, von der Pfarrhaushälterin Hildegund Burgis sei er gut versorgt worden. "Die Gläubigen in Herzogenaurach haben mich angenommen, so wie ich bin", sagte Ashok. Sie sollten mit ihm im Glauben verbunden bleiben.

Als Präsent erhielt er von Stadtpfarrer Hetzel eine Unterstützung für die Einrichtung in Schnaittach, garniert mit zwei Dahlien - Strahlendahlien -, weil er immer so strahlt, und den Kräutern Rosmarin und Salbei für die "Würzigkeit". Pastoralreferent Thomas Matzick dankte ihm im Namen aller Mitarbeiter für sein Engagement in Herzogenaurach. Im Anschluss an den Gottesdienst konnten sich die Gläubigen im Rahmen eines Stehempfangs noch persönlich von Pater Ashok verabschieden.

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