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Partei für Franken kritisiert DB

Der Kreisverband Coburg/Lichtenfels der Partei für Franken - Die Franken hat seinen kompletten Vorstand im Amt bestätigt. Bernd Flurschütz wurde einer Press...
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Bernd Flurschütz
Bernd Flurschütz
Der Kreisverband Coburg/Lichtenfels der Partei für Franken - Die Franken hat seinen kompletten Vorstand im Amt bestätigt. Bernd Flurschütz wurde einer Pressemitteilung zufolge als Kreisvorsitzender wie seine beiden Stellvertreter David Schwarz und Jörg Bischoff wiedergewählt. Sigrid Flurschütz bleibt Schatzmeisterin. Beherrschendes Thema der Kreisversammlung in Grub am Forst war die Kritik am mangelnden Interesse der Deutschen Bahn an Coburg. Die Franken fordern bessere Bahnverbindungen und kritisieren den aktuellen Zustand des Coburger Bahnhofs. "Es ist natürlich schön, dass man von Coburg aus ohne Umsteigen über die neue ICE-Strecke schnell nach Berlin und Hamburg reisen kann", stellte der alte und neue Kreisvorsitzender Bernd Flurschütz fest. "Allerdings hätten wir uns mehr als die drei Verbindungen pro Tag nach Berlin gewünscht." Weiterhin kritisierte er, dass die Deutsche Bahn den "Samstags-ICE" nach Berlin schon vor Inbetriebnahme der Strecke "sang- und klanglos" gestrichen habe.
Kritisch äußert sich der Lautertaler auch über den Zustand des Coburger Bahnhofs. Der Bahnhof sei "in Sachen Tourismuswerbung kontraproduktiv". Flurschütz findet, dass ein ICE-Bahnhof ohne Toiletten, Schließfächer und Sitzmöglichkeiten in der Bahnhofshalle eher abschrecke als einlade. Die Franken bemängeln, dass noch immer keine Fahrstühle installiert sind. "Behindertengerecht geht anders", so Flurschütz. "Wir fordern die Deutsche Bahn deshalb auf, in Coburg gründlich nachzubessern." Die Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) wird ein weiterer Schwerpunkt der Franken bei der kommenden Landtags- und Bezirkstagswahl sein. Flurschütz fordert einen landkreisübergreifenden Personennahverkehr. Das teilweise Umsteigen von Bussen auf Linientaxis sei gerade für Senioren oder Personen mit Behinderung eine "Zumutung". Flurschütz sieht hier die bayerische Staatsregierung am Zug. Der Freistaat Bayern habe sich gesetzlich dazu verpflichtet, "gleichwertige Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern zu fördern und zu sichern, in Stadt und Land". red
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